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Auf zu neuen Formaten und Inhalten!

(c) Frank Schultze, Zeitenspiegel

CIPRA Italien entwickelte 2014 ein neues Format, um sich mit dem Territorium auseinanderzusetzen: eine Entwicklungswerkstatt für die Alpen.

Die Initiative bot AkteurInnen, die sich in den Alpenregionen für innovative Lösungen einsetzen, die Möglichkeit für einen Austausch mit CIPRA Italien, den Mitgliedsorganisationen und der wissenschaftlichen Forschung. Das Konzept dafür basiert auf Überlegungen des neuen Vorstands, der Anfang 2014 zusammen mit der neuen Präsidentin Federica Corrado gewählt wurde.

Die erste zweitägige Veranstaltung dieser Art fand im September 2014 in Oulx im Valle Susa statt, einem Tal mit vielen Widersprüchen, aber ebenso vielen Potenzialen. Die Teilnehmenden hatten Gelegenheit, sich über demografische Trends sowie über Projekte zur Wiederherstellung einer intakten Landschaft und zur Sanierung ländlicher Gebäude zu informieren. Gleichzeitig wurde über neue Formen des ländlichen Lebens bzw. der Landwirtschaft und des Tourismus sowie über neue Dienstleistungen für die Gemeinschaft diskutiert.

Diese aktuellen Veränderungen sind Ausdruck einer Aufbruchstimmung in den Alpen, was zu einer Definition von neuen Formen der Raumordnung führt. CIPRA Italien möchte diese besser verstehen, um innovative Strategien zu erarbeiten, und damit nicht nur einen Beitrag zur Bewahrung des Natur- und Kulturerbes zu leisten, sondern auch um sicherzustellen, dass die Alpen als Lebensraum für die alpine Bevölkerung erhalten bleiben. Dafür sollen die Kontakte zu Vereinen, zur Forschung, zu Institutionen und Unternehmen intensiviert werden. Die rege Teilnahme an der Entwicklungswerkstatt von über 100 Personen bestätigt das Interesse an diesem Format. Deshalb sind weitere Veranstaltungen, zum Beispiel in anderen Alpentälern, angedacht.

www.cipra.org/italia (it)

Quelle: Jahresbericht 2014, CIPRA International, www.cipra.org/jahresberichte

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