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Süd- und Nordtirol: Grenzüberschreitende Abfallkontrollen

Täglich passieren zwischen 300 und 700 mit Abfall beladene LKWs den Brenner. Um illegale Mülltransporte zu unterbinden, haben die Umweltbehörden in Rom/I und Wien/A nun einheitliche Kontrollmassstäbe ausgearbeitet. Diese wurden von Politikern und Fachleuten am 18. September in Nösslach/A am Brenner präsentiert.
Bei zukünftigen Kontrollen wird überprüft, ob die LKWs tatsächlich das mit sich führen, was sie in den Papieren angeben. Ist dies nicht der Fall, wird die Fracht sequestriert und eine Geldstrafe verhängt. Der Bestimmungsort und die technische Ausrüstung sollen ebenfalls nach einheitlichen Kriterien geprüft werden.
In einem nächsten Schritt ist festzulegen, was wann wo und wie kontrolliert wird, damit die Daten zwischen den beiden Ländern ausgetauscht werden können. Die entsprechende Kontrollinstanz soll in Trento/I sitzen. Der Freistaat Bayern hat ebenfalls großes Interesse an der Initiative bekundet.
Quelle und Info: Presseamt Südtirol 18.09.2003 www.provinz.bz.it/lpa/news/news_d (de)