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Alpine Windparkanlagen: Segen oder Fluch ?

Fotomontage Windparks

Zukünftige Windparks als prägende Landschaftselemente © ÖAV Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz, Fotomontage: P. Bonato, Fachabt. Raumpl.-Naturschutz

Im Wipptal/Brennergebiet an der österreichisch-italienischen Grenze planen die Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) und die Salzachwind GmbH den Bau mehrerer Windkraftanlagen. Der Österreichische Alpenverein (ÖAV) fordert einen sofortigen Planungsstopp für diese Windparks, da die Errichtung in einem Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet erfolgen soll.
Nach Meinung des ÖAV beeinträchtigen die Windräder mit bis knapp 140 m Höhe auf den Gipfeln und Rücken der Brennerberge das für den naturnahen Tourismus bedeutende Landschaftsbild. Auch das Energieprotokoll der Alpenkonvention untersagt energietechnische Anlagen in Schutzgebieten sowie in unversehrten naturnahen Gebieten und Landschaften.
In Deutschland hat die Windkraft mittlerweile die Wasserkraft vom ersten Platz der erneuerbaren Energien verdrängt. Insgesamt 14.000 Windräder produzieren jährlich 25 Milliarden Kilowattstunden Strom. Deutschland ist damit weltweit führend in der Windenergie.
Im österreichischen St. Pölten wurde am 20. September der bisher grösste Windpark Österreichs eröffnet. Der Windpark liefert Strom für etwa 17.000 Haushalte und sorgt jährlich für eine CO2-Reduktion von 36.000 t.
Quellen und Infos: 19.09.2003 www.oeav.at/portal/hp-meldung-ue (de), www.sonnenseite.com/fp/archiv (de), 22.09.2003 www.vpnoe.at/index.php?page=newsdetail&ne (de)