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Italien: Wirtschaft fordert von EU Anerkennung der Achse Venedig-Alpen

Die Wirtschaftsverbände der italienischen Provinz Belluno fordern von der EU, dass die Achse Venedig-Alpen als europäische Verbindungsstrasse in die Liste der transeuropäischen Netzwerke TEN aufgenommen wird. Sie betonen, dass es ihnen nicht um einen Ausbau der Alemagna-Autobahn A27 gehe.
Die Wirtschaftsverbände wollen erreichen, dass das "Loch" im Netz der Verkehrswege von europäischer Bedeutung im Nordosten Italiens geschlossen wird. Da der Ausbau der umstrittenen Alemagna-Autobahn (Venedig-München) aufgrund der Alpenkonvention nicht möglich sei, müsse auf der Achse Venedig-Alpen eine Intervall-Verbindung entstehen. Hierzu sollen bestehende Verkehrswege verbessert werden, wobei Umweltbelange zu berücksichtigen seien. Die Verbindung soll den Austausch zwischen Italien und Österreich fördern und kann als Ausweichroute für den Brenner benutzt werden, sollte dieser nicht oder eingeschränkt passierbar sein.
Strassen, die in der TEN-Liste aufgeführt sind, werden finanziell von der EU gefördert. Ende des Jahres wird die EU eine neue Version der Karte der Verkehrswege von europäischem Interesse vorlegen. Bis Ende August können alle Interessensvertretungen zur Revision der Pläne Stellung nehmen.
Quelle und Info: Associazione fra gli Industriali della Provincia di Belluno 30.07.2003 www.assind.bl.it (it), http://europa.eu.int/comm/ten/index_en.html (en)