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Entwurf zur EU-Wegekostenrichtlinie berücksichtigt Umweltkosten

Am 23. Juli hat die Europäische Kommission ihren Entwurf für die Wegekosten-Richtilinie verabschiedet. Der Vorschlag muss jetzt vom Europaparlament und vom EU-Rat behandelt werden.
Die Richtlinie sieht für sensible Regionen wie z.B. den Alpenraum bis zu 25% höhere Mauten vor. Die Zusatzeinnahmen sollen zum Ausbau alternativer Verkehrsträger genutzt werden. Der Schadstoffausstoss der LKW soll die Höhe der Maut ebenso beeinflussen wie das Fahren zu Stosszeiten mit hoher Staugefahr. Weiterhin werden insbesondere Kosten zur Reduktion von Umweltschäden zur Berechnung der Maut herangezogen.
Der Grüne Europaabgeordnete Johannes Voggenhuber forderte die österreichische Regierung auf, eine Allianz der Alpenländer zu bilden, die sich dafür einsetzt, dass die Wegekosten-Richtlinie bereits 2004 statt wie geplant 2007 in Kraft trete. Dies habe EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio vorgeschlagen. Das Ziel müsse eine Harmonisierung der Wegekosten im Alpenraum sein, so Voggenhuber. In der Schweiz seien die Mautgebühren weit höher.
Quellen und Info: http://europa.eu.int/comm/transport/infr-charging (de), www.gruene.at (de) 25.07.2003