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Zwei neue UNESCO-Welterbestätten in den Alpen

Heiligtum von Domodossola

Das Heiligtum von Domodossola: einer der neun "Heiligen Berge" © http://whc.unesco.org/sites/1068.htm

Am 3. Juli hat die UNESCO zwei Orte in den Alpen mit dem Welterbe-Titel ausgezeichnet: die Sacri Monti in den italienischen Regionen Piemont und Lombardei als Weltkultur- sowie den Monte San Giorgio im schweizerischen Tessin als Weltnaturerbe.
Die neun Sacri Monti ("Heilige Berge") bestehen aus Gruppen von Kapellen und anderen religiösen Gebäuden aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Sie zeichnen sich u.a. durch ihre besondere Schönheit und gelungene Eingliederung in die Landschaft aus. Die Regionen sehen die Auszeichnung als Chance für einen Aufschwung des Religions-, Kultur-, Umwelt- sowie Gastronomietourismus.
Die Besonderheit des Monte San Giorgio sind die herausragenden paläontologischen Funde. Seit dem 19. Jahrhundert wurden dort Tausende von Skeletten von Meeressauriern und Fischen entdeckt, z.T. seltene oder einmalige Arten. Da sich die fossilführenden Schichten bis auf italienischen Boden erstrecken, wurden bereits Schritte eingeleitet, um dieses Gebiet in ein grenzüberschreitendes Welterbeobjekt einzubeziehen.
Quellen und Infos: http://whc.unesco.org/sites/1068.htm (en), www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/medien/presse
20030703/00747/index.html (de), www.montesangiorgio.ch (it), http://whc.unesco.org/sites/1090.htm (en)