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Alpenstaaten schmieden Allianzen

Bei der nachhaltigen Nutzung von Holz wollen Slowenien, Österreich, Südtirol und die Schweiz stärker zusammenarbeiten. © Rolf / pixelio.de

Österreich, Slowenien, Südtirol und die Schweiz bekräftigen ihren Willen zur Zusammenarbeit in Fragen der Bergpolitik mit zwei neuen Abkommen. Wo zukünftig gemeinsame Sache gemacht wird.
Österreich und die Schweiz verfügten über eine grosse, historisch gewachsene Expertise bei der nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten, so Martin Dahinden, Chef der schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit. "Damit haben sie auch eine gewisse moralische Bringschuld gegenüber weniger gut situierten Bergländern." Die beiden Staaten wollen nun ihre Erfahrungen vermehrt mit anderen Berggebieten teilen. Unter anderem soll es eine gemeinsame Publikation zu nachhaltigem Bergtourismus und zur Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse durch Familien geben. Auch wollen die beiden die nachhaltige Entwicklung von Berggebieten stärker in die internationale Diskussion einbringen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde Mitte November unterschrieben.
Österreich und die Schweiz werden künftig auch bei der Forschung zu einer nachhaltigen Ressourcennutzung stärker zusammenarbeiten. Ende August hatten sie eine Vereinbarung mit Slowenien und Südtirol getroffen. Vor allem beim Thema Holz sollen Universitäten und andere Einrichtungen kooperieren. Europäische Programme wollen die vier Länder gemeinsam angehen.
Quelle und weitere Informationen: www.provinz.bz.it/lpa/service/news , www.eda.admin.ch/eda/de/home.html