Benutzerspezifische Werkzeuge

  Suchfilter  

News

Energiewende mit Naturschutz versöhnen

Windrad

Lösungen für den Konflikt zwischen Naturschutz und Energieproduktion, wie etwa der Windkraft, werden an der recharge.green-Konferenz vorgestellt. © H.D.Volz / pixelio.de

Wie können die Alpen Quelle für mehr erneuerbare Energien sein und gleichzeitig ihre Lebensqualität und Artenvielfalt bewahren? Mitte November tagen die ProjektpartnerInnen von recharge.green, darunter die CIPRA, in Brig-Glis. Wie die Natur nicht unter die Räder der Energiewende kommt.
Wind, Wasser, Holz und Sonne gibt es im Alpenraum reichlich. Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien ist ein Schritt in der Energiewende, gefährdet gleichzeitig aber die Biodiversität und die Ökosystemdienstleistungen. Für diesen Konflikt zwischen Naturschutz und Energieproduktion gibt es bereits angedachte und erprobte Lösungen, so die PartnerInnen, die hinter dem alpenweiten EU-Projekt recharge.green stehen. Am 12. und 13. November 2013 stellen sie im Rahmen einer internationalen Konferenz in Brig-Glis/CH, "Alpenstadt des Jahres 2008", ihre ersten Projektergebnisse vor.
ExpertInnen aus dem ganzen Alpenraum, VertreterInnen alpenweiter Netzwerke und Institutionen, darunter der Generalsekretär der Alpenkonvention, Markus Reiterer, diskutieren das Thema aus Sicht der Politik, der Wirtschaft und des Naturschutzes. Beim interaktiven "world café" und der anschliessenden Exkursion in die Energieregion Goms tauschen sich die Teilnehmenden anhand regionaler Beispiele zu deren Konflikte und möglichen Vermeidungsstrategien aus.
Die Tagung wird unter anderem von der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA organisiert, mit Unterstützung des Vereins "Alpenstadt des Jahres". Die Teilnahme ist kostenlos. recharge.green läuft noch bis Juni 2015 und wird durch den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung im Rahmen des Alpenraumprogramms co-finanziert.
Weitere Informationen: www.recharge-green.eu/infoservice-2/events (en), www.recharge-green.eu/de/