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Klimawandel: Österreich wird angepasst

Brausekopf

Österreichs Strategie zur Anpassung an den Klimawandel setzt bei Privaten unter anderem auf Wassersparen. © birgitH / pixelio.de

Der Temperaturanstieg ist nicht mehr aufzuhalten, darüber ist sich die Wissenschaft einig. Die Folgen können aber abgeschwächt werden. In Österreich soll dabei die Bevölkerung helfen.
Fünf Jahre hat es gebraucht, bis die Strategie zur Anpassung an den Klimawandel fertig war. Rund 100 Institutionen, darunter viele AkteurInnen der Zivilgesellschaft, haben ihr Wissen eingebracht. Nachdem das Papier im Mai 2013 von den Bundesländern unterzeichnet wurde, muss es jetzt mit Leben gefüllt werden.
Für 14 Themenbereiche, darunter Wirtschaft, Gesundheit oder Tourismus, wurden Handlungsempfehlungen ausgearbeitet. Durch Mitarbeit der BürgerInnen soll die natürliche, gesellschaftliche und technische Anpassungsfähigkeit gestärkt werden. Besonders private Haushalte können durch Einsparungen in den Bereichen Wasser, Wohnen und Energie tatkräftig dazu beitragen. Die Strategie sieht jetzt Medienarbeit und Aktionen vor, um die Bevölkerung zum Handeln zu bewegen. Wie dies genau aussieht, muss die Praxis noch beantworten.
Antworten darauf sucht unter anderem auch das alpenweite und von der EU geförderte Projekt C3-Alps. Beispielsammlungen in Film, Bild und Text zeigen Folgen des Klimawandels und mögliche Lösungen zur Anpassung.
Quelle und weitere Informationen: www.klimawandelanpassung.at/ms, www.c3alps.eu/index.php/en (en)