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Leitfaden für eine gute Klimapolitik

Alpstar

Fürs Radfahren sensibilisieren, ist ein Schritt in Richtung klimaneutrale Alpen. Weitere stehen im Alpstar-Leitfaden. © Verein Alpenstadt des Jahres

Vielfältig sind die Strategien für Klimaneutralität. Gemeinden und Regionen in den Alpen auf dem Weg dorthin sind mit unterschiedlichen Stolpersteinen und Erfolgsfaktoren konfrontiert. Der Alpstar-Leitfaden gibt dazu einen Überblick.
Wie können wir Lebensstil und Konsumverhalten ändern? Wie Energie sparen, verantwortungsvoller erzeugen und effizienter nutzen? Diese Fragen muss sich jede Region selbst stellen. Schwierigkeiten und Hemmnisse auf dem Weg zur Klimaneutralität sind jedoch für die gesamten Alpen ähnlich. Wie dieser Prozess gelingen kann, haben die Partner des Alpine-Space-Projekts Alpstar in einem kurzen Leitfaden skizziert.
Unter anderen gehört zu einer guten Klimapolitik, dass die Vision "Klimaneutralität" ein breites Publikum anspricht und Menschen zusammenbringt. Die Initiative muss in der Region breit getragen werden und ein regionales Identitätsgefühl fördern. Auch braucht es realistische Ziele und ein klares Umsetzungsprogramm. Stolpersteine auf diesem Weg sind zum Beispiel mögliche Interessenskonflikte sowie der zeitliche und finanzielle Aufwand. Darüber hinaus muss das Engagement der Menschen über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden, damit die angestrebten Ziele erreicht werden können. Der Leitfaden enthält neben Hemmnissen und Erfolgsfaktoren mehrere gute Beispiele, wie den Klimaplan der Agglomeration Grenoble, und kurze Interviews mit Menschen, die treibende Kraft hinter den Erfolgsprojekten waren.
Im Rahmen des Projekts Alpstar zeigen 13 Partner gemeinsam Wege auf, wie der CO2-Ausstoss im Alpenraum effektiv reduziert werden kann. Alpstar leistet damit auch einen Beitrag zur Umsetzung des Klimaaktionsplans der Alpenkonvention. CIPRA Frankreich ist einer der Projektpartner und CIPRA International begleitet die Pilotregion Alpenrheintal und den Verein "Alpenstadt des Jahres". Alpstar wird zwischen 2011 und 2014 vom EU-Alpenraumprogramm kofinanziert.
Quelle und weitere Informationen: http://alpstar-project.eu/ (en)