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Die Berge im "Europa 2020"

Gemeinde Ramosch

Berggebiete, wie die Gemeinde Ramosch/CH, sind laut jüngster Studie ein Gewinn für ganz Europa. © Barbara Wülser

Welche Rolle können die Berggebiete in der Strategie der Europäischen Union "Europa 2020" haben? Dazu stellt Euromontana, der Verband für die Zusammenarbeit und Entwicklung der Berggebiete in Europa, ein Papier zur Debatte.
Intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Das ist das Ziel der Europa-2020-Strategie, dem aktuellen Wirtschaftsprogramm der Union. Die Berggebiete machen rund 29 Prozent der Fläche und 17 Prozent der Bevölkerung in der EU aus - und können wesentlich zum Erfolg zu Europa 2020 beitragen. Vorschläge dazu hat Euromontana, ein europäisches Netzwerk für Berggebiete, gesammelt und nach den elf Prioritäten der EU aufgearbeitet, wie Förderung des lebenslangen Lernens, besserer Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien oder Klimaschutz und erneuerbare Energien. Euromontana fasst für jede dieser Prioritäten die Ziele Brüssels zusammen, nennt Möglichkeiten für und Beispiele aus Berggebieten. So heisst es etwa unter Anpassung an die Folgen des Klimawandels und Risikomanagement, die Berggebiete seien der Ort, an dem konkrete Aktionen wie die Förderung traditioneller Weideformen zu einer besseren Situation für ganz Europa führen können. Der Verband für die Zusammenarbeit und Entwicklung der Berggebiete in Europa stellt dieses Papier bis Juni zur Diskussion und will am Ende dieses Prozesses Entwicklungsstrategien für lokale Initiativen entwickeln.
Quelle und weitere Informationen: www.euromontana.org/en/themes-de-travail (en/fr)
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