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Was für die alpine Artenvielfalt zählt

Gams

Alle Tierarten, auch die Gämse, müssen sich im Alpenraum frei bewegen können, damit sie überleben. © Guillaume Laget

Ein internationales Forscherteam hat die 50 wichtigsten Fragen zur Vernetzung von Lebensräumen im Alpenraum bestimmt. Forschung, Förderung und Projekte sollen damit an einem Strang ziehen. Was zählt wirklich für den Alpenraum?
Wie wirkt sich die Rückkehr von Bär, Wolf und Luchs auf die Ökosysteme im alpinen ökologischen Netzwerk aus? Wie beeinflusst der demografische Wandel die Zukunft des ökologischen Kontinuums? Und welche Indikatoren für Arten und Lebensräume können überhaupt verwendet werden, um einen ökologischen Verbund zu bewerten? Das sind drei von 50 Fragen, die Wissenschaftler, Politiker und Umweltschützer aus allen Alpenländern zusammen getragen haben. Diese Liste soll es zukünftig einfacher machen, Prioritäten beim Schutz und der Wiederherstellung der Vernetzung von Lebensräumen in den Alpen zu setzen. Es ist aber auch eine Wunschliste an Forscher und Geldgeber, sich genau mit diesen, zum Teil sehr dringend und schwierig zu beantwortenden Fragen, auseinander zu setzen.
In den Alpen gibt es rund 43'000 Tier- und Pflanzenarten. Damit diese fressen, ruhen und sich fortpflanzen können, müssen Tiere wandern. Das geht nur, wenn Lebensräume miteinander verknüpft sind. Dafür arbeiten die Initiative Ökologisches Kontinuum, die Plattform Ökologischer Verbund und die Projektpartner von Econnect. Sie haben auch die Ausarbeitung der 50 Fragen initiiert.
Quelle und weitere Informationen: www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10 (en), www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/aktuelles, www.alpine-ecological-network.org/ (en)