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Projekt recharge.green gestartet: Energie und Natur verbinden

Im Projekt recharge.green entwickeln 15 Partner Strategien, um Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen und Naturschutz zu vereinen. © Kenneth Brockmann / pixelio.de

Staumauern, Windräder, Holzplantagen: Zwischen Energieproduktion und Naturschutz gibt es oft Konflikte. Das alpenweite Projekt recharge.green will nun Landschaften einen Wert geben. Eine Lösung des Dilemmas?
Die Alpenländer mit ihren Wäldern, Flüssen und sonnigen Lagen besitzen gute Voraussetzungen für die Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen. Sie helfen mit, Klimagase zu vermeiden. Gleichzeitig ist der Alpenraum ein einzigartiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der wirtschaftliche Gewinn aus der Produktion erneuerbarer Energien lässt sich mit Zahlen messen. Nicht aber die Auswirkungen der Nutzung natürlicher Ressourcen auf die Ökologie und die Gesellschaft.
Das Projekt "recharge.green - balancing Alpine energy and nature" möchte Interessenskonflikten zwischen Naturschützern und Energieerzeugern entgegenwirken. In der Überzeugung, dass für eine hohe Lebensqualität in den Alpen sowohl Biodiversität als auch die Produktion erneuerbarer Energien wichtig sind, haben sich 15 Partner aus unterschiedlichen Sektoren zusammengetan. Mit dabei ist auch die CIPRA.
Die Projektpartner werden in den kommenden drei Jahren Strategien niederschreiben, Modelle zur Abwägung von Nutzen und Kosten der Produktion von erneuerbaren Energien entwickeln und die Umsetzbarkeit der erarbeiteten Instrumente zur energetischen, ökologischen und gesellschaftlichen Bewertung von Landschaften in Slowenien und den Regionen Vorarlberg/A, Bayern/D und Piemont/I testen.
recharge.green wird es zum Grossteil vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Alpenraumprogrammes finanziert.
Quelle und weitere Informationen: www.recharge-green.eu , www.cipra.org/de