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Slowenen wollen grüne Strategie

Slowenen wollen grüne Strategie

Slowenische Alpen: Gelingt es der slowenischen Zivilgesellschaft, eine nachhaltige Politik in der Entwicklungsstrategie 2014-2020 festzuschreiben? © Franz Stele

Slowenien soll demnächst eine Entwicklungsstrategie für die kommenden sieben Jahre bekommen. Gelingt dem Land damit der grüne Durchbruch?
Geht es nach der slowenischen Regierung, soll die Strategie für die Entwicklung des Landes von 2014 bis 2020 bereits im Januar des kommenden Jahres verabschieden werden. Damit diese Strategie auch möglichst nachhaltige Massnahmen enthält, hat die Plattform "Tretji člen" eine Petition "für den grünen Durchbruch" gestartet. Die Plattform selbst nennt sich "Artikel 3" und bezieht sich auf jenen Teil der Verfassung Sloweniens, in dem es heisst, die Macht gehe vom Volk aus. Die Initiative stösst auch auf breite gesellschaftliche Unterstützung: Mehr als 200 Unternehmen, Organisationen aus Wirtschaft und Jugendpolitik, sowie Einzelpersonen wie etwa die slowenische Musiklegende Vlado Kreslin, haben die Petition bereits unterschrieben.
"Für den grünen Durchbruch" fordert unter anderem, dass Slowenien unabhängig von Nahrungsmittel- und Ölimporten wird, seine natürlichen und erneuerbaren Ressourcen stärker nutzt, insbesondere den Rohstoff Holz. Ausserdem sollen konkrete Massnahmen im Bereich der energetischen Gebäudesanierung sowie der nachhaltigen Mobiliät und im sanften Tourismus gesetzt werden.
Quellen und weitere Informationen: www.tretjiclen.si/slo/zrp/ (sl),
www.s12.si/druzba/kam-gremo (sl), www.mgrt.gov.si/nc/si/medijsko_sredisce (sl)