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Projekt MountEE gestartet: nachhaltiges öffentliches Bauen in Europa

MountEE

Gemeindezentrum St. Gerold/A, Niedrigenergiehaus aus regionalem Holz: Vergleichbare Vorbilder sollen in anderen Bergregionen Europas entstehen. © CIPRA International

Gemeinden haben eine Vorbildfunktion, gerade beim Bauen und Sanieren. Das Projekt MountEE ermöglicht Gemeinden in fünf europäischen Bergregionen, ihre Bau- und Renovierungsstrategien zu optimieren.
Alle neuen und sanierten Gebäude müssen ab 2018 gemäss einer EU-Richtlinie dem Standard für Niedrigstenergiehäuser entsprechen. Für viele Gemeinden ist dies eine grosse Herausforderung. Den meisten fehlt es an Know-how, Erfahrung und Geld. Berggemeinden haben darüber hinaus mit weiteren Problemen wie extremen Klimabedingungen, schlechter Verkehrsanbindung oder der Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte zu kämpfen.
Unterstützt von ExpertInnen aus dem österreichischen Vorarlberg, einer Vorzeigeregion in Sachen nachhaltiges Bauen und Sanieren, erarbeiten die schwedischen Regionen Norrbotten und Dalarna, das italienische Friaul und die französischen Regionen Rhône-Alpes und Pyrenäen massgeschneiderte regionale Strategien für öffentliches Bauen und Sanieren. In jeder Region werden mehrere öffentliche Gebäude renoviert oder neu gebaut - als Modelle für Prozessmanagement, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien.
Die CIPRA ist Lead Partner des Projekts und als einer von sieben Projektpartnern verantwortlich für die Kommunikation. MountEE wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms "Intelligent Energy Europe" (IEE) drei Jahre lang finanziell gefördert.
Quelle und weitere Informationen: www.mountee.eu/de/