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Ehrungen für Mario Broggi

Mario Broggi

Mario Broggi erhielt gleich zwei Auszeichnungen für sein Engagement für die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum. © Bruno Stephan Walder

Mario Broggi setzt sich seit Jahren für den Naturschutz in den Alpen und in anderen Berggebieten ein. Für sein unermüdliches Engagement wurde er nun mit zwei Auszeichnungen geehrt.
1983 bis 1992 war Mario Broggi Präsident der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, die er grundlegend reorganisierte. Die Informations- und Wissensvermittlung etwa erhielt Priorität, er wendete sich aktuellen alpenpolitischen Themen zu und forcierte die Professionalisierung der Strukturen, etwa durch die Einrichtung der ersten hauptamtlichen Geschäftsstelle in Liechtenstein. Unter der Präsidentschaft des Schweizers wurde die "nachhaltige Entwicklung" zum thematischen Schwerpunkt, ausserdem war er während dieser Zeit massgeblich am Zustandekommen der Alpenkonvention beteiligt. Für dieses Engagement ernannte ihn die Delegiertenversammlung der CIPRA nun zum Ehrenmitglied.
Mario Broggi erhielt kürzlich ausserdem die Goldmedaille des King Albert Mountain Award für seine Verdienste für den Naturschutz und die Nachhaltige Entwicklung in den weltweiten Berggebieten.
Mario Broggi, geboren 1945 in Sierre (Wallis), gründete nach seinem Studium als Forstingenieur an der ETH Zürich ein privates Beratungsbüro mit Sitzen in Liechtenstein, der Schweiz und Österreich. Er erhielt Lehraufträge an den Universitäten von Wien und Basel und leitete als Direktor von 1997 bis 2004 die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Broggi legte seine Visionen für die Zukunft der Alpenlandschaften in einer Reihe von Publikationen dar; etwa in den Sammelbänden "Mehr Raum für die Natur" (1995) und "Natur und Landschaft im Alpenrheintal" (2009).
Quellen und weitere Informationen: www.king-albert.ch/html/winners/12/broggi
www.cipra.org/de/CIPRA/cipra-international