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Standpunkt der CIPRA: Neue Solidarität zwischen Alpen und Metropolen

Mailand, Makroregion, Stadt, Berge

Italienische Metropole Mailand: Es braucht eine neue Solidarität zwischen dem Alpenraum und den Grossstädten am Rand der Alpen. © Oliver Weber/pixelio.de

Verschiedene politische Akteure setzen auf die Karte Makroregion Alpen. Ja zu einer Makroregion Alpen sagt auch die CIPRA - aber nur mit klaren Rahmenbedingungen. Sie bietet die Chance, dem restlichen Europa die Themen des Alpenraums bewusst zu machen.
Die Alpenkonvention hat zur Gründung engagierter Netzwerke wie des Gemeindenetzwerks "Allianz in den Alpen" geführt. Doch die Umsetzung der Alpenkonvention in den einzelnen Staaten ist ungenügend. Nun kommt ein Zug mit dem unbestimmten Ziel Makroregion Alpen in Fahrt. Der Vorschlag stammt von der EU. Eine Makroregion soll Gebieten ohne feste politische und administrative Grenzen bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen helfen. Neue Institutionen, Gelder oder Gesetze gibt es dafür nicht.
Niemand will den Zug zur Makroregion Alpen verpassen. Doch wohin genau fährt letztlich dieser Zug, wer bestimmt sein Tempo und wie hoch ist der Fahrpreis? Viele Fragen sind offen. Die CIPRA bezieht Position und bringt sich aktiv in die Diskussion ein: Eine makroregionale Strategie kann eine Chance sein, Europa die Themen seines Alpenraums bewusst zu machen. Die Probleme der Alpen betreffen auch die umliegenden Metropolen. Es braucht daher eine neue Solidarität zwischen den beteiligten Akteuren innerhalb und ausserhalb des Alpenbogens.
Die Alpenkonvention muss auf dem Zug zur Makroregion Alpen ihren Platz haben. Das mit diesem einzigartigen Staatsvertrag Erreichte muss als minimaler Standard für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung auch einer erweiterten Alpenregion gesetzt werden.
Quelle und weitere Informationen: www.cipra.org/de/presse/medienmitteilungen