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Woche der Umwelt: Sonthofens Schule als gutes Beispiel

Sonthofen, saniertes Gymnasium

Energetisch saniertes Gymnasium in Sonthofen: angenehme Lernatmosphäre und 80 Prozent weniger CO2-Ausstoss. © Stadt Sonthofen

Sonthofen hat 2009 sein Gymnasium energetisch saniert. Jetzt wird das Vorzeigeprojekt an der Woche der Umwelt in Berlin präsentiert.
Die Stadt Sonthofen hat von 2009 bis 2012 ihr Gymnasium saniert, für rund 17 Millionen Euro. Heute verbraucht die Schule nur mehr zehn Prozent der Energie als vor der Sanierung. Jährlich werden so rund 300 Tonnen CO2 eingespart.
Das Gymnasium wurde in den 1970er Jahren als Stahlbeton-Fertigbau errichtet. Seit Eröffnung der Schule gibt es zahlreiche Klagen: Das Raumklima und die Luft sind schlecht, der Energieverbrauch ist sehr hoch, es gibt Mängel bei der Sicherheit. In Deutschland gibt es rund 700 bis 800 Schulen, die ähnlich gebaut wurden. Die Sanierung des Gymnasiums in Sonthofen soll für diese Schulen Modellcharakter haben. Das hat der Stadtrat entschieden und die Sanierung im Passivhausstandard vorgegeben: Die Fassade des wärmegedämmten Gebäudes ist aus regionalem Holz. Beheizt wird die Schule grösstenteils über eine Grundwasser-Wärmepumpe, die im Sommer auch die Räume kühlt.
Im Juni 2012 wird nun das Sonthofener Gymnasium als gelungenes Beispiel für Klimaschutz auf der Woche der Umwelt in Berlin präsentiert. Die Fachmesse für innovative Umweltschutztechnologien und -projekte wird zum vierten Mal vom deutschen Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt organisiert.

Quelle und weitere Informationen: www.woche-der-umwelt.de/index, www.dbu.de/projekt_25812/01_db_1036.html, www.energiespektrum.de/index
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