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Die Vermessung der französischen Gletscher

Gletscher

Gletscher im Nationalpark Ecrins: Die Weissen Riesen haben dort in den letzten 40 Jahren rund 37 Prozent ihrer Fläche verloren. © quinefoune13 / flickr

Die Daten zur Grösse der Gletscher in Frankreich stammen aus den 1970er Jahren. Jetzt wurden die Weissen Riesen neu vermessen - und Wanderkarten angepasst.
Das einzige Inventar der französischen Alpengletscher stammt aus den frühen 1970er Jahren. Die Universitäten in Grenoble und Chambéry haben nun 600 Weisse Riesen nachgemessen: In den letzten 40 Jahren schrumpften die französischen Gletscher durchschnittlich um rund 26 Prozent auf 275 Quadratkilometer. Fast gänzlich verschwunden sind die Eismassen im Massiv Belledonne bei Grenoble. Und der Gletscherschwund im Massiv Ecrins ist mit fast 40 Prozent dreimal grösser als im Mont-Blanc Massiv.
Der Rückgang der Gletscher ist auch auf den Karten des Institut géographique national zu sehen, einer staatlichen Behörde, die zahlreiche topografische Karten herausgibt. Die Flächen, die das Eis freigegeben hat, sind eigens markiert. Aktualisiert werden mussten auch einige Flurnamen: So heisst der Gletscher "Glacier du Carro" in Savoyen jetzt ehemaliger Gletscher Carro.
Quellen und weitere Informationen: http://lgge.osug.fr/article518.html?lang=fr (fr), www.mountainwilderness.fr (fr), http://lgge.osug.fr/spip.php?action=acceder (en)