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Standpunkt der CIPRA: Ein Appell für die Berge

Schutzhütte Promontoire

Schutzhütte Promontoire: Offizieller Auftakt des "Appells für unsere Berge". © Vincent Neirinck / Mountain Wilderness France

Grösser, schneller, weiter: Dieses Wachstumsdogma macht auch vor den Bergen nicht halt. CIPRA Frankreich sucht daher nach Visionen für eine nachhaltige Zukunft von Mensch und Gebirge.
Es ist eine Bewegung, die Bewusstsein für einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt schaffen will: Mit der Kampagne "Appel pour nos montagnes" möchten CIPRA Frankreich, Mountain Wilderness und ANCEF (Verein für Skilanglauf und Berge) wieder den Menschen und seine Beziehung zur Natur in den Mittelpunkt künftiger Entscheidungen rücken. Es geht um Alternativen zum vorherrschenden Zwang ständig zu wachsen, der Berge und Gesellschaft gleichermassen unter Druck setzt: "Die Mechanismen der Vergangenheit, also die Ausbeutung der Ressourcen eines begrenzten Gebiets, bedrohen unsere Träume und lassen die Zukunft der Berge erstarren. Dabei brauchen die Berge genauso wie die Menschen neue Perspektiven", heisst es im Manifest zur Kampagne. Die Berge haben, was die Menschen wirklich brauchen: Wasser, Ruhe und Schönheit, die das Denken und Träumen möglich macht. Diese Lebensgrundlagen gilt es zu bewahren.
Mehr als 5'000 Menschen haben den Text bereits unterzeichnet, darunter zahlreiche Persönlichkeiten wie Isabelle Autissier, Seefahrerin und Präsidentin vom WWF Frankreich, Pierre Léna, Astrophysiker oder Jean-Marie Pelt, Biologe. Das Manifest auf Französisch, die Liste der UnterstützerInnen und Möglichkeiten sich zu beteiligen gibt es unter: www.appelpournosmontagnes.org/ (fr).