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Luchspärchen für die Kalkalpen

Auswilderung eines Luchses

Auswilderung eines Luchses: Im Frühjahr 2012 könnte noch eine dritte Grosskatze aus der Schweiz in die Kalkalpen kommen. © Nationalpark Kalkalpen

Er ist die grösste Katze Europas und galt in Teilen der Alpen lange als ausgerottet. Ein Schweizer Luchspärchen soll jetzt der österreichischen Population im Nationalpark Kalkalpen auf die Sprünge helfen.
Im Dezember 2011 wurde ein Schweizer Luchsmännchen im Nationalpark Kalkalpen freigelassen. Ein eidgenössisches Weibchen, Freia, wurde bereits im Mai angesiedelt. Es war in Österreich die erste Auswilderung eines Luchses seit 30 Jahren. In den Kalkalpen gibt es seit 1997 zwei oder drei Luchse, die bisher allerdings keinen Nachwuchs hatten. Freia gefällt es in den Kalkalpen, freut man sich im Nationalpark. Sie hält sich in der Nähe eines länger schon heimischen Luchses auf, wisse aber auch vom neuen Männchen aus der Schweiz.
In Österreich zählt man kaum Luchse, Nachwuchs gibt es nur im Mühlviertel. Der Nationalpark spielt bei der Wiederbesiedlung der Raubkatze im Alpenraum daher eine Schlüsselrolle: Gibt es in den Kalkalpen bald Luchsbabys, kann es einen genetischen Austausch mit den Luchsen im steirischen Murau und Mühlviertel geben.
Quelle und weitere Informationen: www.kora.ch/news/archiv/20111222.htm, www.kalkalpen.at/system/web/news