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Klimaneutrales Viertel für Bozen

Bozen

Entwurf der CO2-neutralen Stadt: Rad-, Fusswege und Grünflächen haben Vorrang vor Parkplätzen. © Roberto Nicoli, Aleksandar Stolic

Bozen baut ein neues Stadtviertel, klimaneutral und rund fünf Fussballfelder gross. Die EinwohnerInnen des neuen Viertels werden rund eine halbe Tonne CO2 jährlich einsparen. Ein wichtiger Schritt für Bozen, "Alpenstadt des Jahres 2009", das bis 2030 klimaneutral werden will.
Die 500 neuen Wohnungen für 1'500 Menschen werden im Norden der Stadt gebaut. Im Durchschnitt sind sie 60 Quadratmeter gross. 2014 sollen die ersten BoznerInnen einziehen können. Die Gebäude entsprechen dem Label "Klimahaus A", d. h. sie verbrauchen, würde man mit Öl heizen, nur drei Liter pro Quadratmeter und Jahr. Gesetzlicher Mindeststandard in Südtirol ist das "Klimahaus B", das fünf Liter verbraucht.
Die Wohnungen werden so gebaut, dass die Sonne bestmöglich zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Solar- und Photovoltaikanlagen werden für warmes Wasser und Strom sorgen. Geheizt wird auch über Geothermie. Autos müssen in Tiefgaragen geparkt werden und die Zufahrt zu den Häusern soll nur in Notfällen erlaubt sein. Im neuen Stadtviertel gibt es ausserdem einen Kindergarten, Geschäfte, Stellplätze für Car-Sharing und eine Anbindung an das öffentliche Verkehrssystem. Quellen: www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?art=366114, www.gemeinde.bozen.it/stampa_context