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Skigebiet Andermatt-Sedrun: grösser, teurer, zerstörerischer

Andermatt

Andermatt: 73 Millionen Franken wollen die Kantone Uri und Graubünden in das geplante Skigebiet stecken, so Pro Natura, Stiftung Landschaftsschutz und Mountain Wilderness. © caihy / flickr.com

Die Schweiz soll ein neues Mega-Skigebiet bekommen. Zwischen Sedrun und Andermatt an der Grenze der Kantone Graubünden und Uri sollen Pisten und Aufstiegsanlagen für 800'000 WintersportlerInnen pro Jahr entstehen. Ähnlich gross sind nur Zermatt, Verbier oder St. Moritz.
Dieses Projekt hat mit dem Tourismusresort zu tun, das der ägyptische Investor Samih Sawiris in Andermatt baut. Damit die sechs schicken Hotels und 500 grosszügigen Wohnungen besser vermietet und verkauft werden können, ist eine Verbindung der umliegenden Skigebiete Nätschen-Andermatt und Sedrun geplant. Dieser Skigebietsverbindung hatten auch die wichtigsten Umweltverbände zugestimmt. Nun soll aber ein komplett neues Skigebiet entstehen. Dagegen haben die Verbände Einsprache erhoben: Das Grossprojekt verbrauche zu viel Energie und Wasser für die Beschneiung, unberührte Landschaft würde zerstört. Ausserdem rechne sich das Grossprojekt finanziell nicht. Das Mega-Skigebiet würde auch für die SportlerInnen teurer werden. Die Tageskarte würde rund 30 Franken mehr kosten als bisher, rechnen die Umweltorganisationen vor.
Quellen und weitere Informationen: www.sac-cas.ch/index.php?id=1936&L=0, www.suedostschweiz.ch/politik, www.pronatura.ch/content/data/111018_MC
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