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Acht neue Naturparks in der Schweiz

Naturparks

Naturpark Gantrisch: Sechs der acht neuen regionalen Naturparks sind in den Alpen. © D7000Nikon / flickr.com

Der erste Nationalpark der Alpen wurde 1914 im Engadin eingerichtet. Seitdem gab es in der Schweiz kaum Bestrebungen für weitere grosse Naturschutzgebiete. Anfang September hat das Bundesamt für Umwelt BAFU nun acht regionale Naturparks anerkannt, nachdem es seit 2007 eine rechtliche Grundlage zur Schaffung neuer Parks gibt.
Die Schweiz hat nun insgesamt zwölf Parks von nationaler Bedeutung und den Schweizer Nationalpark an der Grenze zu Italien. Fünf weitere Naturparks sind im Aufbau. Sie erfüllen zwar die naturräumlichen und landschaftlichen Bedingungen für einen Naturpark, doch fehlt noch die Zustimmung der betroffenen Bevölkerung. Im Tessin gibt es ausserdem ein Projekt für einen neuen Nationalpark. Der "Parco nazionale del Locarnese" wurde vom BAFU als Kandidat anerkannt.
Zählt man die Fläche der 20 Schutzgebiete im Betrieb oder in Aufbau zusammen, ist diese ungefähr so gross wie der Kanton Graubünden. Anders gesagt: Rund 20 Prozent der Schweiz ist unter Schutz gestellt. Im gesamten Alpenraum sind es durchschnittlich 25 Prozent.
Quelle und weitere Informationen: http://paerke.ch/de/pdf/medien, www.bafu.admin.ch/paerke
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