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Feuer gegen Olympiagigantismus

Feuer in den Alpen

Olympische Sportanlage in Turin: Die italienischen Berggebiete zahlen jetzt die Zeche für das Grossereignis. © CIPRA Italien / Francesco Pastorelli

Der Olympiazirkus macht 2018 nicht in den Alpen halt. Dass es hier aber bald wieder Winterspiele geben soll, macht die Schweiz klar und überlegt eine Kandidatur für 2022. Gegen diesen Olympiagigantismus richtet sich heuer die jährliche Aktion "Feuer in den Alpen".
Am zweiten Augustwochenende werden in Deutschland, Österreich, Italien und in der Schweiz Höhenfeuer entzündet. Sie sollen eine Mahnung für den Erhalt des natürlichen und kulturellen Lebensraums Alpen und gegen dessen Zerstörung sein.
"Mit der aktuellen Vertragsgestaltung des IOC ist es nicht mehr verantwortbar, Olympische Winterspiele in den Alpen durchzuführen", so die VeranstalterInnen. Eine grundsätzliche Umorientierung sei notwendig, damit in den Alpen in Zukunft noch solche Grossveranstaltungen stattfinden könnten. Denn die Strukturen in den Gebirgsregionen sind für solche Events nicht ausgerichtet, so die CIPRA in ihren Forderungen. Auch spielt der Umweltschutz für das IOC keine Rolle. Es brauche Transparenz, Bürgerbeteiligung und rechtliche Kontrollmöglichkeiten. Olympische Spiele müssten umwelt- und sozialverträglich sein.
Quelle und weitere Informationen: www.feuerindenalpen.com, www.cipra.org/de/alpmedia/publikationen/19
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