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Fliegen am Engelberg

Heliskiing

Heliskiing: Mehr als die Hälfte der 42 Landeplätze liegen innerhalb oder am Rand von geschützten Landschaften. © Mountain Wilderness

In Engelberg/CH streitet man sich um "himmlische" Sportarten. Zwei Gebirgslandeplätze soll es, auch zur Nutzung für Heliskiing, in unberührter Landschaft geben.
Dagegen wehren sich Umweltschutzorganisationen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt überprüft zurzeit alle Gebirgslandeplätze in der Schweiz und will zwei aus dem Unesco-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch nach Engelberg verlegen. Dort gibt es bereits Pläne für einen Heliport und ein 5-Sterne-Hotel. "Die Verhandlungen werden einseitig zu Gunsten der Helilobby und des Tourismus geführt", kritisiert Elsbeth Flüeler von Mountain Wilderness. Die Anliegen des Alpinismus und der Umwelt würden dagegen nicht berücksichtigt. Gefordert wird die ersatzlose Streichung aller Landeplätze im Jungfrau-Aletsch.
Auch im SAC ist die Gebirgsfliegerei ein Thema: Weil im Lösungsvorschlag zur Region Wallis Süd-Ost (Zermatt-Saas) zu viel Rücksicht auf die touristische Gebirgsfliegerei genommen wurde, hat der Schweizer Alpen-Club SAC beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht.
Quellen: www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard, www.mountainwilderness.ch/aktuell
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