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Zaghafte Verkehrsverlagerung in Brüssel/BE und Bern/CH

Verkehrspolitik

Bis 2030 will die EU 30 Prozent des Güterverkehrs auf Schiff und Schiene verlagern, bei Distanzen über 300 km. © Atropo8 / flickr.com

Die Schweiz hat im vergangenen Jahr ihr Verlagerungsziel für den Verkehr weit verfehlt. Möglicherweise nicht erreichen könnte auch die EU das Ziel, bis 2050 die Emissionen um mindestens 60 Prozent gegenüber 1990 zu senken.
Im eben vorgestellten Weissbuch Verkehr vermeide die Kommission eine klare Ansage zur sofortigen Verkehrsvermeidung, kritisiert der Naturschutzbund Deutschland. Stattdessen setzt sie "auf einen nicht absehbaren technischen Fortschritt, der wie durch Zauberei ab 2030 die Emissionen schlagartig verringert."
Zugenommen hat auch wieder der Verkehr durch die Schweiz. Im vergangen Jahr haben rund 1,25 Millionen Lastwagen die helvetischen Alpen durchquert. Die Hälfte hätten es zum Erreichen des Verlagerungsziels sein dürfen. In diesem Jahr sollen nun höchstens eine Million LKWs über die Schweizer Berge fahren. Und nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels sollen es nur noch 650'000 Fahrten sein. 2010 wurden immerhin rund 63 Prozent aller Güter mit der Bahn über die Schweizer Alpen transportiert. Das sind fast zwei Prozent mehr als 2009.
www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/noch, www.nabu.de/modules/presseservice/index, www.euractiv.com/en/transport (en)