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Artenschwund in Bergen besonders stark

Bergpflanzen

Pflanzen in den Pyrenäen und Ostalpen sind am stärksten vom Klimawandel gefährdet. © Christian Watzke / flickr.com

Pflanzen sind in Berggebieten besonders stark vom Klimawandel betroffen. Das zeigt eine europaweite Studie, für die mit neuen Messverfahren gearbeitet wurde: Die sehr verschiedenen Bergökosysteme werden mit speziellen Computermodellen in sehr kleinem und genauem Massstab erfasst.
Prognosen werden dadurch genauer. Bisher gab es solche Vorhersagemodelle nur in grösseren Massstäben. Die Zukunft für über 2'600 Pflanzenarten ist düster: Den topographischen und klimatischen Modellen zufolge wird eine grosse Anzahl der Gebirgspflanzen für den Zeitraum 2070-2100 mehr als 80 Prozent ihrer Lebensräume verlieren. Als Ursache hierfür werden vor allem höhere Temperaturen und verringerte Niederschläge genannt.
Quellen: www.umweltbundesamt.at/aktuell/presse, www.eu-umweltbuero.at/cgi-bin/neu/cont, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j (en)