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Doch keine Rad-Maut am Grossglockner

Grossglockner Hochalpenstrasse: Über 260'000 motorisierte Fahrzeuge, etwa 20'000 RadfahrerInnen und drei schwere Radunfälle pro Jahr.

Grossglockner Hochalpenstrasse: Über 260'000 motorisierte Fahrzeuge, etwa 20'000 RadfahrerInnen und drei schwere Radunfälle pro Jahr. © Phil McIver / flickr.com

Am Mai hätten RadfahrerInnen auf der Grossglocknerstrasse eine Maut zahlen müssen, wollten sie den Alpenpass zwischen 9.00 und 15.00 Uhr befahren. Die Grossglockner Hochalpenstrassen AG hat diese "verkehrslenkende Massnahme" nach heftigen Protesten nun doch fallen gelassen.
Sie hatte die Einhebung einer Gebühr von fünf Euro für "Hauptverkehrszeiten" mit Sicherheitsbedenken gerechtfertigt: In den letzten 15 Jahren hat sich die Anzahl der RadfahrerInnen von 5'000 auf rund 20'000 pro Jahr erhöht hat. Damit steige auch das Unfallrisiko. Neue Sicherheitsmassnahmen wird es nun trotzdem geben: Gedacht wird an eine eigene Radspur, Infobroschüren über richtiges Verhalten und an eine freiwillige Unfallversicherung für einen Euro.
Quellen: http://derstandard.at/1296696434622, http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich, www.corriere.it/cronache/11_febbraio_07 (it)
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