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Projekt zum Erhalt der Alpenflüsse gestartet

Das Projekt "Zukunft Alpenflüsse" will Entscheidungshilfen bereitstellen, um Schutz- und Revitalisierungsstrategien künftig über Ländergrenzen hinweg ausrichten zu können.

Das Projekt "Zukunft Alpenflüsse" will Entscheidungshilfen bereitstellen, um Schutz- und Revitalisierungsstrategien künftig über Ländergrenzen hinweg ausrichten zu können. © CIPRA International

Grosse Teile Europas sind von den Wasserressourcen abhängig, die ihren Ursprung in den Alpen haben. Aber nur noch sehr wenige Alpenflüsse sind in einem guten Zustand. Das kürzlich gestartete Projekt "Zukunft Alpenflüsse" will einen Überblick über prioritäre Gebiete für die langfristige Erhaltung und Wiederherstellung der Gewässer-Ökosysteme in den Alpen bieten.
Projektpartner sind das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der BOKU Wien/A, das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin/D und die CIPRA. Die Fördermittel werden von der MAVA-Stiftung für Natur bereitgestellt.
In einer ersten Projektphase sollen der Zustand und die Gefährdung der Fliessgewässer analysiert und dargestellt werden. Um die zukünftigen Ergebnisse möglichst an den Bedürfnissen der AnwenderInnen auszurichten, sind VertreterInnen aus anderen Projekten, Behörden, NGOs sowie der Planungs- und Naturschutzpraxis eingeladen, im Rahmen eines Workshops Ende November ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Wünsche einzubringen. Auch WissenschaftlerInnen werden in das Projekt im Rahmen eines weiteren Workshops miteinbezogen.
Informationen: Susanne Muhar susanne.muhar@boku.ac.at, Sabine Preis sabine.preis@boku.ac.at