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Klimawandel: 15 Prozent weniger Strom aus Wasserkraft

"Hydro-Solidarität": Die Ebenen helfen mit, mit Wasser nachhaltig umzugehen.

"Hydro-Solidarität": Die Ebenen helfen mit, mit Wasser nachhaltig umzugehen. © Société d'économie alpestre

"Die Alpen sind Europas Wasserturm. Der aber ist leck". Daher wollte man Ende September auf einer internationalen Konferenz in Megève/F (Haut-Savoie) alternative Strategien im Umgang mit der Ressource Wasser finden.
Ein möglicherweise zukunftsweisender Vorschlag heisst "Hydro-Solidarität": Über eine Steuer sollen sich die Ebenen an der Herausforderung der Berggebiete beteiligen, Wasser zu speichern. Der Klimawandel hat nämlich zur Folge, dass statt Schnee Regen fällt, die Berge das Wasser nicht mehr speichern können und die Flüsse im Winter zu viel, im Sommer zu wenig Wasser führen. Mit wirtschaftlichen und energiepolitischen Konsequenzen: In 40 bis 50 Jahren wird rund 15 Prozent weniger Strom aus Wasserkraft erzeugt werden.
Tagungsunterlagen sowie die Deklaration von Megève gibt es unter http://eauenmontagne.org (fr/en).
Quelle: www.lemonde.fr/planete/article/2010/09/25 (fr)