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Frankreich: neue Energiestandards für Neubauten

Frankreich: Wichtiger Schritt für energieeffizientes Bauen.

Frankreich: Wichtiger Schritt für energieeffizientes Bauen. © CIPRA International

Neubauten sollen in Frankreich ab 2012 jährlich nicht mehr als 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m2) verbrauchen. Das französische Umweltministerium hat Anfang Juli 2010 die neue thermische Regelung vorgestellt. Heute liegt der Energieverbrauch von Neubauten noch bei 150 kWh/m2 pro Jahr.
Umweltschutzorganisationen begrüssen die neuen Energiestandards. Dem schliesst sich auch CIPRA Frankreich an. Private Haushalte verbrauchen genauso viel Energie wie der gesamte Verkehr, vor allem für Heizung und Warmwasser. Energieeffizientes Bauen und Sanieren tragen daher entscheidend zum Klimaschutz bei. Die französische Regierung will aufgrund dieser Bestimmungen bis 2020 bis zu 35 Millionen Tonnen CO2 und 150 TWh Primärenergie einsparen.
Allerdings ist der Anteil der Neubauten gering. France Nature Environnement (FNE) verweist daher auf das nächste Ziel: Die Sanierung der Altbauten, die sechs Mal mehr Energie verbrauchen als für Neubauten vorgesehen ist. Dort kann das meiste CO2 eingespart werden.
Die Umweltorganisationen begrüssen die neuen Energiestandards, die für Frankreich ein erster grosser Schritt in Richtung energieeffizientes Bauen sind. Darüber hinaus fordert die CIPRA als wichtige Massnahme gegen den Klimawandel den Passivhausstandard für Neubauten (15 kWh/m2) für den gesamten Alpenraum: www.cipra.org/de/alpmedia/dossiers/17.
Quellen: www.journaldelenvironnement.net/article (fr), www.fne.asso.fr/fr (fr)
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