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Kein Luxusproblem - was zu tun ist für den Erhalt des Luchses in Europa

44 ExpertInnen haben sich gemeinsam für den Luchs in Europa eingesetzt

44 ExpertInnen haben sich gemeinsam für den Luchs in Europa eingesetzt © Miha Krofel

Das Zukunftsmanagement der Populationen des europaweit geschützten Eurasischen Luchses ist Anfang Februar Hauptthema eines Workshops gewesen. In Poljce/Sl haben die TeilnehmerInnen darüber diskutiert, welche Hindernisse es zur Erhaltung des Luchses in Europa zu überwinden gilt und nach Lösungen dafür gesucht.
In Slowenien leben derzeit nur noch rund 20 erwachsene Tiere der dinarischen Population. Der Luchs ist im Jahr 1908 ausgestorben, 1973 wurde er wieder angesiedelt. Obwohl sich die Population zunächst sehr schnell vermehren konnte, ist sie in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren stark geschrumpft und heute in Europa eine der am stärksten gefährdeten Populationen. Auch in den anderen europäischen Ländern steht es schlecht um die Luchse.
Die Herausforderungen beim europaweiten Erhalt des Luchses sind vielfältig. Die Populationen sind sehr klein und liegen räumlich weit auseinander, so dass neue Ansiedlungen nötig sind. Die Lebensräume müssen zudem stärker verbunden werden, damit sich die Populationen untereinander austauschen können. Um die verinselten Vorkommen länderübergreifend zu vernetzen, sind internationale Koorperationen nötig. Der noch stark verbreiteten Wilderei muss durch umfassende Aufklärung sowohl der Bevölkerung als auch der LandwirtInnen begegnet werden.
Weiterführende Informationen: www.dinaricum.si (sl), www.dinaris.org (sl)