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Ausbau der Alemagna in Italien wieder Thema

Die rechtsgültige Alpenkonvention in Österreich verhindert einen Ausbau der Alemagna als Autobahn oder Schnellstrasse auf österreichischem Gebiet.

Die rechtsgültige Alpenkonvention in Österreich verhindert einen Ausbau der Alemagna als Autobahn oder Schnellstrasse auf österreichischem Gebiet. © CIPRA International

Italienischen Medienberichten von Mitte Februar zufolge wollen AutobahnbetreiberInnen in der Region Veneto/I eine neue hochrangige alpenquerende Strassenverbindung zwischen den bestehenden Transitrouten der Brenner- und Tauernautobahn schaffen. Dies käme einem Ausbau der Alemagna gleich, die eine Verbindung zwischen München/D und Venedig/I vorsieht.
Der Ausbau würde auch österreichisches Gebiet betreffen. Das österreichische Parlament hat jedoch das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention ratifiziert und damit jeden Weiterausbau über österreichisches Gebiet ausgeschlossen.
Das Arge Stop Transit Komitee wies in einer Pressemitteilung auf die Absurdität eines derartigen Projektes hin. Es sei bekannt, dass wegen der hohen Kapitalintensität mit dem Bau von Autobahnen nur wenige Arbeitsplätze geschaffen würden. Laut einer Studie des deutschen Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung könne der Ausbau des Fernstrassennetzes in peripheren ländlichen Regionen weder regionale Wirtschaftsentwicklungsprozesse auslösen noch fördern.
Quellen: www.go-lienz-osttirol.net/alemagna-ss51-a27 (de/it), Corriere del Veneto 13.02.2010 und 14.02.2010, Corriere delle Alpi 17.02.2010
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