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Turin/I: Olympische Sportstätten dem Verfall preisgegeben

Sprungschanze für Olympiade Torino 2006: Wer nutzt die Schanzen noch?

Sprungschanze für Olympiade Torino 2006: Wer nutzt die Schanzen noch? © CIPRA Italia

Seit Beendigung der olympischen Winterspiele 2006 in Turin werden viele der Sportstätten sowie die dazugehörigen Einrichtungen sich selbst überlassen. So sind beispielsweise die fünf Sprungschanzen in Pragelato, die über 34 Millionen Euro gekostet haben, abgesperrt und werden folglich nicht genutzt. Ebenso geschlossen ist ein angrenzendes Hotel, das anlässlich der Grossveranstaltung errichtet wurde.
Während des Baus der Schanzen gab es noch Hoffnung, NachwuchssportlerInnen für diese Disziplin begeistern zu können. Zurzeit hängen beim abgesperrten Gelände jedoch Schilder, die vor Lawinengefahr warnen und den Zutritt verbieten.
Ein ähnliches Schicksal erfährt auch die Bobpiste in Cesana, deren Baukosten sich auf über 60 Millionen Euro beliefen. Aufgrund der geringen Benutzung und der sehr hohen Erhaltungskosten wird die Bahn wahrscheinlich auf Ende Januar geschlossen. Der Biathlon-Schiesstand, der zurzeit von hohen Schneemassen bedeckt wird, ist ebenso ausser Betrieb. Die dazugehörige Loipe ist eine Attraktion für TouristInnen; Wettkämpfe sind in absehbarer Zeit aber keine geplant. Die Kosten von Schiesstand und Loipe betrugen insgesamt 45 Millionen Euro.
Quelle: La Repubblica, 05.01.2010
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