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Ein Fernrohr, das polarisiert

Das Projekt Karwendel bei Mittenwald/D: Gelungene didaktische Landschaftsinszenierung oder Verschandelung der Alpen?

Das Projekt Karwendel bei Mittenwald/D: Gelungene didaktische Landschaftsinszenierung oder Verschandelung der Alpen? © Dr. Klaus Lintzmeyer

Am Naturinformationszentrum Bergwelt Karwendel in Form eines Fernrohrs am Rand der Karwendelgrube in Bayern/D scheiden sich die Geister. Darf man die Natur in dieser spektakulären Art bebauen, um sie zu schützen? Oder braucht die Natur eine solche Inszenierung gar, um zu überleben? Ein Streitgespräch zwischen Mit-Initiant Kai Elmauer von der Bergwelt Karwendel und Rudolf Erlacher vom Verein zum Schutz der Bergwelt.
Herr Elmauer, die Bergwelt Karwendel soll der Natur ein Denkmal setzen - hat sich mit diesem imposanten und spektakulären Gebäude nicht vor allem die Architektur ein Denkmal gesetzt?
Elmauer: Natürlich nicht. Dieses Gebäude steht nicht da, weil wir ein Gebäude am Berg haben wollten, sondern es steht im Dienst einer Didaktik, und zwar einer, die für alle erkennbar ist. Für mich ist dies ein entscheidendes Kriterium für Architektur in den Alpen. Es ist geschaffen worden, um das Karwendel zu schützen und die Menschen für einen sensiblen Umgang mit der Natur zu gewinnen.

Herr Erlacher, Sie sind ein entschiedener Gegner der Bergwelt Karwendel. Was ist so schlimm an diesem Gebäude?
Erlacher: Ich frage mich, wie man Menschen für einen sensiblen Umgang mit der Natur gewinnen will, wenn man ein derart überdimensionales Rohr in die Landschaft presst. Wer an der Bergstation sitzt, kann nicht einmal mehr ins Tal schauen! Dieses Gebäude bemächtigt sich der Natur, ordnet sie sich unter.

Sind Sie grundsätzlich gegen Architektur im Hochgebirge, Herr Erlacher?
Erlacher: Es hat immer Architektur in den Alpen gegeben, Almhütten, Schutzhütten, damit der Mensch sich überhaupt im Hochgebirge bewegen und dort behutsam wirtschaften kann. Diese Hütten stehen für einen sensiblen Zugang zur Natur - anders als dieses Monstrum, dieses Tyrannus-Rex-Rohr.

Elmauer: Also, jetzt aber mal die Fakten: Das Fernrohr steht unter der Bergkante, hat ein runde Form und eine Holzschale, die im Laufe der Zeit die Farbe der Felsen annehmen wird. Es bemächtigt sich nicht der Natur, sondern es passt sich ihr an.

Hätte es nicht auch ein kleineres Gebäude im Stil der Bergstation getan, Herr Elmauer?
Elmauer: Nein, eben nicht. Es sollte spektakulär sein, damit die Leute seine Botschaft nicht vergessen. Das Fernrohr greift ein Sinnbild des Berglebens auf, gibt den Blick nach vorne frei, ins Tal, dort wo die Menschen sich ihre Umgebung geschaffen haben, aber auch nach hinten - in die schützenswerte Natur. Das Ganze steht auf einem schmalen Fuss und symbolisiert so den Balanceakt zwischen Natur und Kultur - genau die Aufgabe, der wir uns stellen müssen.

Erlacher: Balance? Die Bergbahn am Karwendel wurde 1967 in ein Gebiet gebaut, das schon seit 1959 Naturschutzgebiet war. Damit wurde die Balance zum ersten Mal aus dem Gleichgewicht gebracht. Da diese Bahn lange rote Zahlen schrieb und nun seit Jahren immer noch keine Dividende abwirft, musste man nach weiteren Innovationen, neuen Attraktionen suchen. Das Ergebnis haben wir nun mit der Bergwelt Karwendel. Das Bauwerk, das nach Ihren Worten für Balance stehen soll, gerade dieses Bauwerk hat die Balance zum zweiten Mal ganz empfindlich gestört.

Braucht die Gemeinde Mittenwald etwas Spektakuläres, um Touristen anzulocken, Herr Elmauer?
Elmauer: Wenn der eine oder andere Mittenwalder mit der Bergwelt Karwendel ein paar Euro verdient, so glaube ich, ist nichts daran auszusetzen. Aber das ist nicht der Punkt: Der Münchner will und braucht seine Erholung, sonst kippt seine Lebensbalance, und er kommt hierher, ob wir wollen oder nicht. Wenn wir vermeiden wollen, dass die Berge weiter zersiedelt werden, Strassen gebaut, Almwege verbreitert, dann müssen wir die Leute informieren. Sie können die Leute nicht, Herr Erlacher, aus der Natur aussperren nach dem Motto: "Bleib draussen, du schadest der Natur." Genauso wenig aber können Sie sie einfach hineinlassen!

Erlacher: Ich stimme Ihnen zu: Wir müssen die Menschen informieren. Was aber ist denn die Botschaft der Bergwelt Karwendel? Wenn ich die Menschen über die Natur aufklären will und eine Beobachtungsstation einrichte, muss ich mir doch darüber im Klaren sein, dass ich das, worüber ich aufklären will, allein durch das Beobachten verändere.
Sie werben für Balance und bringen sie im selben Moment aus dem Gleichgewicht. Überlegen Sie mal, was für ein Eingriff in die Natur notwendig war, um das Beobachten der Natur, angeblich zu ihrem Schutz, zu ermöglichen. Was ist Ihre Botschaft? Es ist ein "Trotz alledem"! Schliesslich leben die Schneehühner ja noch - trotz all dem Beton, trotz Schutthalde, trotz Rummel und Bagger.

Elmauer: Wir haben unsere Bergwelt ja gerade nicht mitten in die Natur gebaut, sondern an den Rand des Naturschutzgebietes, direkt an die Bergstation, um die Nutzung der Flächen von dort aus zu lenken. Und nun fahren Hunderttausende dort hoch und erfahren, wie sie die Natur bewahren können.

Müssten nicht auch Sie, Herr Erlacher, über jeden froh ein, der sich für die Ausstellung interessiert?
Erlacher: Wer fährt denn dort hoch und warum? Das sind doch keine Hochalpinisten, die erfahren wollen, wie sie mit der Natur sorgsam umgehen sollen. Auf der Internetseite der Bergwelt Karwendel wird mit dem Gruselfaktor, dem "Rohr am Abgrund" geworben. Und dann fahren die Menschen hoch und erfahren mehr oder weniger nebenbei, dass es dort auch Schneehühner gibt, die man schützen soll. Das ist ja okay. Aber da würde es doch reichen, einfach ein Seil rundherum zu spannen, damit sie nicht da hinrennen, fertig.

Elmauer: Es gibt doch keine falschen Gäste! Sie werden alle brauchen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen. Wir wissen, wie weit wir mit unseren Verboten und Seilen gekommen sind. Wir sind aus gutem Grund längst abgekommen von den Tausenden von Tafeln mit ihren ellenlangen Belehrungstexten: Es funktioniert nicht. Sie sagen, Herr Ehrlacher, mediale Vermittlung ist schlecht. Warum? Da drinnen in der Ausstellung ist die Gämse, fassen Sie sie an - das Erlebnis weckt Emotionen, sensibilisiert. Nicht die Theorie.

Heisst das, die Natur braucht die Inszenierung, die mediale Vermittlung, um zu überleben, Herr Elmauer?
Elmauer: Nicht die Natur, sondern der Mensch, der die Besinnung verloren hat. Wer würde sich das nicht wünschen: Dass die Menschen von sich aus freiwillig in die Natur gehen, ein Fernrohr in die Hand nehmen, Tiere und Pflanzen beobachten und daraus Schlüsse für den Naturschutz ziehen. Sie wissen, dass das unrealistisch ist. Die meisten Kinder glauben, dass eine Kuh lila ist und weisse Flecken hat. Also müssen wir sie hierher locken, die Erwachsenen genauso, wenn es sein muss, mit solch spektakulären Bauten. Was soll daran so schlecht sein?

Herr Erlacher, die Bergwelt Karwendel hat den Preis der Alpenkonvention für nachhaltigen und innovativen Tourismus gewonnen - haben die Juroren alle geschlafen?
Erlacher: Mir ist zumindest nicht ganz klar, welchen Begriff der Nachhaltigkeit sie zu Grunde gelegt haben. Die Kosten sind von anfangs 1,4 Millionen Euro auf 2,7 gestiegen - das ist ganz offensichtlich keine nachhaltige Abwägung von Kosten und Nutzen. Was die soziale Nachhaltigkeit betrifft: Wenn Sie das hier im Tal gebaut hätten, wäre es eine tolle Sache gewesen. Der Tourist hätte bei schlechtem Wetter dort hingehen und sich informieren können, für 10 Euro. Was macht er nun aber? Er fährt mit der Familie rauf, sieht nichts vor lauter Wolken und Regen, geht kurz in die Ausstellung, fährt wieder runter und zahlt um die 50 Euro. Dann geht er vielleicht noch einmal hoch, wenn gutes Wetter ist, weil er das auch mal erleben will. Haben wir schon 100 Euro. Das ist für mich nicht sozial, das ist skurril. Drittens: Die Energie, die da hineingesteckt wurde, um dieses Riesenteil mit 1200 Tonnen Beton auf 2244 Höhenmetern aufzustellen, das kann nicht ökologisch nachhaltig sein.

Elmauer: Die ökologische Nachhaltigkeit misst sich nicht nach den Höhenmetern, das ist eine seltsame Verkürzung! Sie wissen genau, dass wir gebaut haben wie die alten Ägypter, den Kies mit der Seilbahn hochtransportiert, um ihn erst oben anzumischen usw. Was die soziale Nachhaltigkeit betrifft: Wieso sind 10 Euro für die Ausstellung im Tal okay, für die Seilbahn aber nicht? Das ist ja absurd. Was die nachhaltige Ökonomie betrifft: Sie definiert sich nicht über die Höhe der Baukosten, sondern über den Sinn des Gebäudes. Und dieses hier steht im Dienst einer öffentlichen, gesellschaftlichen Aufgabe, nämlich der, die Lebensgrundlage der Menschen hier zu erhalten, das Karwendel zu schützen. Also: Alle drei uns bekannten Säulen der Nachhaltigkeit sind im grünen Bereich.

Herr Erlacher würde Naturinformationszentren gern ins Tal bauen. Was haben sie dagegen, Herr Elmauer?
Elmauer: Ich glaube, dass das nicht funktioniert. Sie können den Menschen nicht sagen: Das merkst du dir jetzt mal schön, und in zwei Wochen, wenn du da hochfährst, setzt du das brav um. Bis dahin sind zwei Drittel wieder vergessen. Didaktik und unmittelbares Erleben müssen im Minutentakt folgen. Deswegen haben wir ja nicht nur die Ausstellung, wir bieten anschliessend Führungen durch die Berge an, Experimente mit Steinen…

Erlacher: Wenn Sie das wirklich ernst meinen, wenn die Bergwelt Karwendel Schule machen soll, dann sehe ich jetzt schon mit Schrecken in allen Naturschutzgebieten solche Naturinformationszentren; oben auf dem Watzmann, auf der Zugspitze… Dann müssen wir die Menschen offenbar immer erst durch ein Gebäude schleusen, in dem sie eine Gämse streicheln, bevor wir sie raus in die Natur lassen. Sie reden die ganze Zeit von Vertrauen, aber verfolgen eine Didaktik, die nicht das geringste Vertrauen in die Lernfähigkeit des Menschen setzt. Selbstverständlich ist der Mensch in der Lage, prospektiv etwas aufzunehmen und dann auch umzusetzen.

Wieso glauben Sie, Herr Elmauer, dass Sie mit Ihrer Didaktik auf dem richtigen Weg sind?
Elmauer: Es gibt viele Touristen, die sich ausdrücklich für die Ausstellung bedanken. Und auch bei den Menschen, die hier leben, spüre ich eine Veränderung. Noch nie wurde im Isartal so engagiert über Energieversorgung diskutiert. Auch die Zusammenarbeit mit den Naturschutzverbänden klappt viel besser.

Erlacher: Ich war gestern dort oben, mehrere Stunden, und habe festgestellt: Die Leute sind reingegangen, haben sich einmal umgeschaut und sind wieder raus - warum? Weil es draussen so faszinierend war und das Rohr innen einfach keine Attraktion hat. Sie können die Aufmerksamkeit gar nicht auf Ihre Informationen lenken! Das ist ein konzeptioneller Fehler: Das Rohr bricht zusammen vor der tatsächlichen Kulisse, es zieht die Leute raus!
Elmauer: Seien Sie doch froh! Und woher wollen Sie so genau wissen, was der Tourist begriffen hat und was nicht? Wir müssen die Leute da abholen, wo sie stehen, und können doch nicht immer sagen: Das ist schlecht, das ist falsch. Kommen Sie doch mal endlich aus Ihrer Schmollecke heraus, der ganze Naturschutz muss aus seiner Schmollecke heraus!

Kann sich Naturschutz nur in Askese üben, Herr Erlacher, darf Natur keinen Spass machen?
Erlacher: Sie glauben nicht, wieviel Spass ich in der Natur habe! Warum aber muss Natur auf einmal vom Tal bis zum Gipfel inszeniert werden, warum müssen pädagogische und ästhetische Konzepte mit Artefakten her? Weil wir Landschaft zunehmend als Produkt verkaufen wollen, das ist doch das Problem. Nicht mehr die Natur steht im Mittelpunkt, sondern das Ensemble Bergwelt Karwendel. Dieses ist jetzt die eigentliche Sensation.

Elmauer: Herr Erlacher, mir ist das alles zu abgehoben, ich bitte Sie um konkrete Vorschläge! Wir suchen einen Weg, wie man Naturschutz und Tourismus sinnvoll miteinander verbindet. Gelingt uns das nicht, dann können die Mittenwalder und andere Gemeinden ihre Kinder hier nicht mehr halten, dann haben wir hier verlassene Dörfer und Häuser, und das ist nicht lustig.

Welche konkreten Vorschläge haben Sie, Herr Erlacher?
Erlacher: Alle Gemeinden suchen doch nach Konzepten, um sich von anderen zu unterscheiden. Wie wäre es, wenn Mittenwald mit der Ausstellung da oben zeigen würde: "Schaut her, wir wollten Euch für den Naturschutz gewinnen und haben dabei selber ein Stück Natur zerstört, es geschah in bester Absicht, aber es war leider der falsche Weg." Wenn das intelligent gemacht wäre, dann könnte diese Ausstellung wirklich ein einzigartiger Platz für den Naturschutz werden - und die Reflexivität zum Markenzeichen der Gemeinde Mittenwald.

Elmauer: Entschuldigen Sie, das ist doch absurd. Das ist, als würde man eine Speisekarte aufschlagen und zuerst einen grossen Warnhinweis lesen: "Vermeiden Sie das Essen und Trinken, es könnte Ihre Leber schädigen…" Herr Erlacher, wir haben doch das selbe Ziel, suchen wir nach einem vernünftigen, gemeinsamen Weg. Wir wollen ein
lebendiges Zentrum, das zum Nachdenken und Diskutieren einlädt. Sie sind herzlich eingeladen, uns zu begleiten.


Moderation:
Elisabeth Schmidt-Landenberger
Freie Journalistin, Freiburg/D


Pro: Kai Elmauer

Kai Elmauer, geboren 1965, ist Mediator, Diplom Forstwirt und Industriekaufmann. Er ist auf die Koordination und Beratung von grenzüberschreitenden und branchenübergreifenden Naturschutzprojekten spezialisiert. Elmauer ist Inhaber der "elmauer institute" (Hallbergmoos/D, Innsbruck/A, Abbotsford/CDN), im Vorstand des im Arten-, Umwelt- und Naturschutz tätigen Vereins VAUNA e.V, Mitglied im Fachausschuss der Technischen Büros in der Wirtschaftskammer Tirol, und berufenes Mitglied im Environmental Advisory Committee (Beratendes Komitee Umwelt) seiner Heimatstadt Abbotsford. Kai Elmauer lebt heute bei Vancouver, Kanada, und ist beruflich vor allem in Europa und Nordamerika unterwegs. Für die Gemeinde Mittenwald hat er die Projektsteuerung der Bergwelt Karwendel übernommen.

Kontra: Rudi Erlacher

Der Diplom-Physiker und Bergsteiger Rudi Erlacher, Jahrgang 1949, engagiert sich seit bald 20 Jahren für eine naturverträgliche Entwicklung der Bergwelt. Sein Anliegen ist es, die Ästhetik von Natur und Landschaft im Naturschutz als Schutzgut stärker zu verankern. 1998 hat er mit der Gesellschaft für ökologische Forschung e.V. die Ausstellung "Schöne neue Alpen" gemacht. Seit 2003 ist er 2. Vorsitzender des Vereins zum Schutz der Bergwelt e.V. (VZSB). Er gehört dem Bundesausschuss Natur- und Umweltschutz des Deutschen Alpenvereins an und ist Mitglied im Arbeitskreis Alpen des Bund Naturschutz in Bayern. Rudi Erlacher lebt und arbeitet in München. Für das Jahrbuch 2008 des VZSB verfasste er eine Kritik des "Karwendelrohres" und der Ausstellung Bergwelt Karwendel.


Didaktik für oder gegen die Natur?

Am 30. Juni 2008 wurde das Naturerlebniszentrum Bergwelt Karwendel eingeweiht. Das Gebäude des Architekten Eberhard Steinert aus Garmisch-Patenkirchen/D hat die Gestalt eines riesigen Fernrohrs. Das 34 Meter lange Rohr liegt auf einem schmalen Betonsockel auf einem Kamm neben der Bergstation auf 2244 Meter Höhe. Die holzverschalte Betonröhre hat zwei Fensterfronten; die eine zeigt ins Tal, die andere in eine Schneegrube des Karwendels, in der Alpenschneehühner leben. Die Baukosten der Bergwelt Karwendel betrugen 2,7 Millionen Euro, 1,4 Millionen mehr als veranschlagt.
Die Bergwelt Karwendel soll laut der Bauherrin, der Gemeinde Mittenwald, und Projektleiter Kai Elmauer die Besucherströme lenken, um dieses einzigartige Naturschutzgebiet zu erhalten, und gleichzeitig für den Schutz der Natur werben. Im Inneren der Röhre informiert eine Ausstellung auf 200 Quadratmetern über die in den Hochalpen lebenden Pflanzen- und Tierarten. Zusätzlich können Exkursionen mit Fachleuten gebucht werden.
Im März 2009 hat die Alpenkonferenz der Bergwelt Karwendel einen Preis für nachhaltigen und innovativen Tourismus verliehen. Dennoch war und ist das "Rohr am Abgrund" keinesfalls unumstritten. Während der feierlichen Eröffnung kam es zu zahlreichen Protesten der Projektgegner, siehe Foto unten.
www.bergwelt-karwendel.de