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Annecy 2018: Ökologische Ausrichtung gefordert

Begrenzter Raum in den Alpen: Die Olympischen Spiele dürfen kein Anlass dafür sein, kultivierbares Land zu verbauen.

Begrenzter Raum in den Alpen: Die Olympischen Spiele dürfen kein Anlass dafür sein, kultivierbares Land zu verbauen. © CIPRA International

CIPRA Frankreich hat kürzlich einen Analysebericht zur Kandidatur von Annecy/F für die Olympischen Winterspiele 2018 vorgelegt und fordert somit, dass das Kandidaturdossier ökologische Kriterien enthält. Der Analysebericht ist dem Stellvertretenden Bürgermeister von Annecy ausgehändigt worden mit der Bitte, das Dokument dem Bürgermeister offiziell übergeben zu dürfen.
Nebst Anregungen, wie der Umwelt trotzt Grosssportereignissen Rechnung getragen werden kann, deckt der Bericht mitunter folgenden Widerspruch auf: Die Skigebiete lehnen den Regionalen Raumordnungsplan der französischen Nordalpen DTA ab, welcher mit einer praktischen Umsetzung der Alpenkonvention vergleichbar wäre. Annecy wirbt jedoch mit ihrer Absicht "grüne" Spiele zu organisieren.
Einer Forderung von CIPRA Frankreich wurde bereits nachgekommen: ein Umweltkomitee, das das Kandidaturdossier begleitet, wurde letzte Woche gegründet. Das Komitee wird die laufenden Arbeiten der für die Kandidatur verantwortlichen Kommission beurteilen. CIRPA Frankreich hat im Komitee einen Expertensitz und wird sich für ökologische Kriterien einsetzen.
Weitere Infos: www.enviscope.com (fr)
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