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Warmer Sommer kompensiert schneereichen Winter

Gletscher Ciardoney

Der Gletscher Ciardoney im Gran Paradiso Gebiet in Italien hat trotz ergiebigen Schneefällen im letzten Winter auch dieses Jahr an Masse und Länge eingebüst. © www.nimbus.it

Norditalien verzeichnete den zweitheissesten Sommer der vergangen zwei Jahrhunderte. In Turin/I lag die durchschnittliche Temperatur von Juni bis August mit 24.8 Grad Celsius um 2.6°C über dem langjährigen Jahresmittel. Nur der Hitzesommer 2003 überbot mit 26.7°C den Sommer 2009 um einige Grad. In der Top Ten Liste Norditaliens der wärmsten Sommer befinden sich nicht weniger als fünf Sommer des dritten Jahrtausends wieder: 2003, 2009, 2006, 2005, 2001.
Der heisse und lange Sommer 2009 in Norditalien liess die grossen Schneefälle des vergangenen Winters weitgehend schmelzen. Auch Gletscher haben an Masse eingebüsst, wenn auch weniger ausgeprägt als in anderen Jahren, teilt die italienische meteorologische Gesellschaft mit. Sie misst regelmässig den Massen- und Längenverlust des Gletschers Ciardoney im Gran Paradiso Gebiet. Aufgrund des warmen Sommers sei die Schneedecke fast komplett geschmolzen, wie auch die darunter liegenden Eismassen zwischen 15 bis 90 cm eingebüsst hätten, so die meteorologische Gesellschaft. Quelle: www.nimbus.it/ (it)