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11,000 invasive Arten in Europa

Der aus dem Kaukasus eingewanderte Riesenbärenklau breitet sich bis in die Bergstufe aus und führt bei Berührung zu Blasen und Verbrennungen.

Der aus dem Kaukasus eingewanderte Riesenbärenklau breitet sich bis in die Bergstufe aus und führt bei Berührung zu Blasen und Verbrennungen. ©Kenko/ Flickr

Der erste gesamteuropäische Bericht über das Vorkommen invasiver Pflanzen- und Tierarten kann jetzt auf der Website des DAISIE Projektes eingesehen werden.
Das DAISIE Projekt, wurde von der Europäischen Kommission initiiert mit dem Ziel der Inventarisierung und Dokumentierung von Auswirkungen eingewanderter Arten in Europa. Der gesamteuropäische Bericht beinhaltet die Auswirkungen invasiver Arten in terrestrischen, Süsswasser- und Marinen Lebensräumen. Auch in den Alpenländern wird die einheimische Flora teilweise von invasiven Pflanzenarten in tieferen Lagen der Alpen verdrängt. Aus diesem Grund werden Managementstrategien von nationalen Organisationen für den Umgang mit gebietsfremden Arten entwickelt. Derzeit gibt es in Europa 1094 Arten mit erwiesenen ökologischen Auswirkungen und 1347 Arten, die wirtschaftliche Kosten erzeugen. Die taxonomischen Gruppen mit den stärksten Auswirkungen sind dabei terrestrische Wirbellose und Landpflanzen.
Quelle: www.europe-aliens.org/index.jsp (en)