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Vorbildhafter Alpenschutz in Niederösterreich

(v.l.n.r) Peter Hasslacher (Vorsitzender CIPRA Österreich), Marco Onida (Generalsekretär der Alpenkonvention), Landesrat Stephan Pernkopf, Vizekanzler Josef Pröll, Gerhard Heilingbrunner (Präsident Umweltdachverband) und Bürgmeister von Lunz/A Martin Ploderer reichen sich die Hand für vorbildhaften Alpenschutz.

(v.l.n.r) Peter Hasslacher (Vorsitzender CIPRA Österreich), Marco Onida (Generalsekretär der Alpenkonvention), Landesrat Stephan Pernkopf, Vizekanzler Josef Pröll, Gerhard Heilingbrunner (Präsident Umweltdachverband) und Bürgmeister von Lunz/A Martin Ploderer reichen sich die Hand für vorbildhaften Alpenschutz. © NLK, Pfeiffer

Mitte Juli ist der Startschuss für das Projekt "Stärkung der Alpenkonvention in Niederösterreich" gefallen. Drei Jahre lang wird das Land Niederösterreich bei der Umsetzung der Alpenkonvention von der Alpenschutzkommission CIPRA Österreich begleitet. Mit dieser vorbildhaften und zukunftsweisenden Initiative soll sich Niederösterreich als Musterbundesland in Sachen Alpenkonvention etablieren. Auch über Österreichs Grenzen hinweg soll Niederösterreich als Vorreiter Impulse für weitere regionale Umsetzungsprojekte liefern.
Seit Dezember 2002 hat die Alpenkonvention Rechtskraft in Österreich. Als Übereinkommen aller Alpenstaaten und der Europäischen Union steht das Ziel einer ganzheitlichen Politik zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes im Vordergrund der Alpenkonvention.
Fast ein Drittel der Landesfläche Niederösterreichs - knapp mehr als 6.000 Quadratkilometer - liegen im Anwendungsbereich der Alpenkonvention. 162 Gemeinden in elf Bezirken sind "Alpen-Gemeinden".
Das Potenzial der Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention soll verstärkt auch auf regionaler Ebene genutzt werden. Die Verpflichtungen aus den Protokollen müssen künftig in geeigneter Form in die Entscheidungen auf Landesebene einfliessen.
Das gemeinsame Projekt von Land Niederösterreich und CIPRA Österreich sieht u.a. Informationsveranstaltungen und Publikationen vor. Damit soll die nachhaltige und von breiter Basis getragene Entwicklung auf regionaler Ebene in Niederösterreich im Sinne der Alpenkonvention vorangetrieben und ein deutliches Signal in Österreich als auch über die Grenzen hinweg gesetzt werden.
Finanziell unterstützt wird das vorbildhafte Projekt vom Land Niederösterreich, dem Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention sowie dem österreichischen Lebensministerium.
Weiterführende Informationen:
www.cipra.org/de/CIPRA/cipra-oesterreich (de)
Quelle: CIPRA Österreich