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Umfassende Analyse der Biodiversität in der EU

Landwirtschaft und Forstwirtschaft stellen die grössten Bedrohungen für Biodiversität in alpinen Regionen dar.

Landwirtschaft und Forstwirtschaft stellen die grössten Bedrohungen für Biodiversität in alpinen Regionen dar. © Florian Hänel

Der Bericht der EU-Mitgliedsstaaten gemäss Artikel 17 ist Europas erste umfassende Analyse über den Status von Habitat und Artenerhaltung in den EU Mitgliedsstaaten.
Der Bericht hat bestätigt, dass Naturschutzmassnahmen auf lokaler, regionaler, nationaler und EU weiter Ebene sehr wichtig bleiben.
In alpinen Regionen ist der Naturschutzstatus von Habitaten und Arten zwischen den Alpenländern sehr unterschiedlich. In Deutschland weisen über 50 Prozent der Arten im Alpenraum einen guten Schutzstatus auf während in Slowenien, Frankreich und Österreich im Schnitt nur 20 Prozent der Arten einen guten Schutzstatus aufweisen. Zu den am meisten gefährdeten Habitaten in allen Regionen gehören Moore und Grasländer.
In Athen/GR fand vom 27. bis 28. April 2009 eine Tagung mit dem Ziel statt, die zukünftige Richtung der europäischen Biodiversitätspolitik abzuwägen. Die Tagung schloss mit der Veröffentlichung der "Botschaft aus Athen"ab, die die Hauptthesen der TeilnehmerInnen zusammenfasst und darauf hinzielt, Gesetzgebern eine Idee der Prioritäten für zukünftige Massnahmen im Biodiversitätsschutz auf europäischer und globaler Ebene zu geben.
Quelle: http://ec.europa.eu/environment/life/themes (en)