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Transeuropäische Verkehrsnetze auf dem Prüfstand

Verkehrsverlagerung von Strasse auf Schiene braucht politische Entscheide sowie die Umsetzung durch alle betroffenen Akteure.

Verkehrsverlagerung von Strasse auf Schiene braucht politische Entscheide sowie die Umsetzung durch alle betroffenen Akteure. © orlando72 / flickr

Die Europäische Kommission bereitet ein neues Gesetz zur europäischen Verkehrspolitik vor.
Hierzu hat sie ein Grünbuch vorgelegt, worin die transeuropäischen Netze (TEN-T) überprüft werden, und welches zur öffentlichen Konsultation stand. Der Bericht berücksichtigt künftige politische und wirtschaftliche Herausforderungen wie die Erreichung von Klimaschutzzielen sowie den sozialen Zusammenhalt und die Stärkung der internationalen Rolle Europas. Im Grünbuch schlägt die Europäische Kommission Ziele und Optionen für die künftige Entwicklung der TEN-T vor.
Die CIPRA weist in ihrem Beitrag zur Konsultation darauf hin (www.cipra.org/fr/alpmedia/positions/?set (fr)), dass nicht die Ausweitung des Angebots, sondern die Verkehrsverlagerung von der Strasse auf die Schiene im Zentrum der europäischen Verkehrspolitik stehen sollte. Entscheidungen über den Ausbau der Infrastruktur ist Sache von politischen Behörden. Die Umsetzung einer Politik zur Verkehrssteuerung ist aber nur wirksam, wenn die wirtschaftlichen Akteure sowie öffentliche und private Betreiberinnen einbezogen werden.
Quelle: CIPRA, http://ec.europa.eu/transport/infrastructure (en)