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Klimaveränderung und Wasserkraftnutzung

Das hydroelektrische Potenzial wird durch die Klimaveränderung reduziert, trotz  des vorübergehenden Zuschusses von Schmelzwasser aus den abschmelzenden Gletschern.

Das hydroelektrische Potenzial wird durch die Klimaveränderung reduziert, trotz des vorübergehenden Zuschusses von Schmelzwasser aus den abschmelzenden Gletschern. © CIPRA International

Das Schweizer Netzwerk Wasser im Berggebiet analysiert zusammen mit verschiedenen PartnerInnen die zu erwartenden Herausforderungen für die Wasserkraftnutzung in der Schweiz infolge klimatischer Veränderungen.
Die in drei Module gegliederte Hauptstudie will mittels klimatologischen und hydrologischen Modellierungen eine regional differenzierte Übersicht zu den Auswirkungen der Klimaveränderung auf das Abflussverhalten und auf den operationellen Betrieb einzelner Kraftwerke geben. Handlungsbedarf soll dadurch früh erkennt werden, um entsprechende Strategien und Massnahmen einzuleiten.
Der Vorstudie des Projekts ist zu entnehmen, dass in den Alpen mit einer Abnahme des mittleren Abflusses von etwa 7 Prozent bis 2050 gerechnet werden muss, und sich das hydroelektrische Potenzial dementsprechend reduziert. Sie deckt auf, dass gesellschaftspolitische Fragen wie akzentuierte Nutzungs- und Interessenskonflikte unter den verschiedenen Akteuren (z.B. Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung, Wasserkraft, etc.) bisweilen nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden ist.
Infos: www.netzwerkwasser.ch/klimaaenderung_und (de)