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Alpenpreis für Initiator des bayerischen Alpenplans

Helmut Karl

Helmut Karl, der Initiator des bayerischen Alpenplans. © Markl-Meider

Am 11. Dezember, dem Internationalen Tag der Berge, hat die deutsche Vertretung der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen zum zweiten Mal den Deutschen Alpenpreis verliehen.
Ausgezeichnet für seine Verdienste um den Naturschutz wurde Helmut Karl, der Initiator des bayerischen Alpenplanes. Dieses Instrument der bayerischen Raumplanung garantiert seit 1972, dass ökologisch wertvolle Bereiche des Alpenraumes frei von verkehrstechnischer und touristischer Erschliessung bleiben. Gemäss CIPRA Deutschland ist er damit das wirksamste Instrument der bayerischen Landesplanung, das seit Jahrzehnten unangetastet ist. So konnten in den bayerischen Bergen viele Ruhezonen erhalten werden, die allein Wanderern und Bergsteigerinnen sowie einer traditionellen Forst- und Landwirtschaft vorbehalten bleiben.
CIPRA Deutschland zeichnet mit dem Deutschen Alpenpreis in unregelmässigen Abständen herausragende Politiker, Unternehmerinnen, Wissenschaftler, Verbandsvertreterinnen oder Einzelpersonen für ihren engagierten Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung des Alpenraumes aus. Erster Preisträger war 2006 Klaus Töpfer für seinen Einsatz für die Alpenkonvention.
Quelle und Infos: CIPRA Deutschland, www.cipra.org (de/fr/it/sl/en)