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Italienische Regierung kürzt Fördermittel im Bereich Energieeffizienz

Energieeffizienz

Italiens Politik im Bereich Energieeffizienz stösst auf Widerstand und widerspricht den EU-Vorhaben. © CIPRA International

Italiens vergangene Regierung hat im Bereich Energieeffizienz gute Massnahmen mit bis zu 55 Prozent der Kostenübernahme in Form von Steuererlass gefördert. Mehr als 230.000 Massnahmen wurden 2007 - 2008 mit rund 630 Millionen Euro vom Staat unterstützt.
Die amtierende Regierung will die Fördermittel nun drastisch kürzen und den Zugang zu Geldern durch komplizierte Amtswege erschweren. BürgerInnen, Vereine und Unternehmen fordern die Regierung auf, diese Neuregelungen gründlich zu überdenken.
Italien entfernt sich mit seiner Haltung auch von der EU-Politik: Die EU-Kommission hat Anfang Dezember einen Vorschlag angenommen, der Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Haushalten mit geringem Einkommen fördern soll. In der Praxis bedeutet dies, dass die EU künftig Vorhaben der nationalen, regionalen und lokalen Behörden, bei denen es um die Installation von Doppelverglasungen, Fassadendämmungen und Sonnenkollektoren für Wohngebäude geht, unterstützen kann.
Quellen: www.legambiente.eu/documenti/2008/1204 (it), http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction (de/fr/it/sl/en)