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Schweiz: Oft zu grosse Bauzonenreserven im Berggebiet

Cons im Val Lumnezia

Je ländlicher die Gemeinde desto mehr Bauzonenreserven im Durchschnitt. © CIPRA International

Gemäss der ersten landesweiten Bauzonenstatistik gibt es heute in der Schweiz knapp 227.000 Hektaren Bauzonen, wovon ungefähr ein Viertel noch nicht überbaut ist.
Die beanspruchte Fläche pro EinwohnerIn ist in städtischen Gebieten bedeutend kleiner als in ländlichen oder touristischen Regionen: So beansprucht ein Walliser oder eine Walliserin mit 671 m2 rund sechsmal mehr Bauland als jemand aus dem Kanton Basel-Stadt. Bei den nicht überbauten Bauzonen gibt es grosse regionale Unterschiede. In Stadtkantonen existieren kaum noch Baulandreserven, in ländlichen Kantonen wie dem Wallis, Freiburg oder Glarus noch viel.
Eine zusätzlich zur Bauzonenstatistik erstellte Expertenstudie zeigt zudem, dass die Bauzonenreserven zu gross sind und sich oft nicht dort befinden, wo die künftige Nachfrage erwartet wird. Insbesondere die Reserven für Wohnungen liegen dabei oft "am falschen Ort" und sind durch den öffentlichen Verkehr ungenügend erschlossen. Die gesamten Reserven würden Platz bieten für zusätzliche 1,4 bis 2,1 Mio. Personen und sind somit rund doppelt so gross wie der geschätzte Bedarf bis ins Jahr 2030.
Quelle und Download: www.are.admin.ch/themen/raumplanung/00228 (de/fr/it)
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