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CIPRA-Wettbewerb cc.alps: 160 Beiträge im Rennen um 100.000 Euro

Solarzellen

Mit über 80 Beiträgen war das Thema Energieversorgung beim cc.alps-Wettbewerb am stärksten vertreten. © Rainer Sturm / PIXELIO

Der alpenweite Wettbewerb von cc.alps hat ein grosses Echo hervorgerufen. Personen und Organisationen aus allen acht Alpenländern haben bis zum Einsendeschluss am 31. Juli 160 Klima-Massnahmen eingereicht. Die Preise werden am 6. November im Rahmen des Herbstseminars der Hausbau- und Energiemesse in Bern/CH übergeben.
Gefragt waren die besten Klima-Vorhaben im Alpenraum. Im Rahmen ihres Projekts cc.alps sammelt und belohnt die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA auf diese Weise vorbildliche Ideen, die bereits umgesetzt werden. Die schweizerische MAVA-Stiftung für Natur finanziert das Projekt und damit auch die Preisgelder von insgesamt 100.000 Euro.
67 Beiträge gingen aus Österreich ein, je über 30 aus Italien und Frankreich. Gross war auch das Echo aus der Schweiz und Deutschland mit je 26 Einreichungen. Aus Slowenien kamen 18 Bewerbungen. Viele Beiträge betreffen länderübergreifende Klima-Massnahmen.
Es waren Massnahmen zum Klimaschutz oder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels gesucht, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Interessen in Einklang bringen. Die Vielfalt der Einsendungen zeigt, dass es im Alpenraum eine breite Palette an nachhaltigen Klima-Massnahmen gibt. Ein Hauptziel von cc.alps ist die Vernetzung und Verbreitung solcher Massnahmen und AkteurInnen. Deshalb wurden alle Beiträge auf www.cipra.org/cc.alps veröffentlicht.
In der internationalen Jury sind unter anderem ExpertInnen aus der MAVA-Stiftung, der Schweizerischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und der Energie- und Umweltagentur der französischen Region Rhône-Alpes vertreten. Die Jury wird Hauptpreise von 20.000 und Nebenpreise von 10.000 Euro verleihen. Sie achtet dabei darauf, wie gross der Beitrag zum Klimaschutz oder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist. Die Klima-Massnahmen sollen neben positiven ökologischen, sozialen und ökonomischen Wirkungen auch einen Beitrag zur Bewussteinsbildung leisten und übertragbar sein.