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Schwerverkehrsabgabe anhand des "Fussabdrucks"

Footprint

Durch Messstationen wird ermittelt, wie der Güterverkehr auf Strasse und Schiene verursachergerecht zur Kasse gebeten werden kann. © CIPRA International

Das europäische Forschungsprojekt "EUREKA Logchain Footprint" verfolgt eine verursachergerechte Gebühr des Gütertransports auf Strasse und Schiene. Ziele des Projektes sind die Entwicklung einer Methode zur Identifikation von umweltfreundlichen Strassen- und Bahnfahrzeugen.
Dazu wurden zwei verschiedene Messstationen eingerichtet. Eine im niederländischen Zevenhuizen, wo der "Fussabdruck" von Schienenfahrzeugen genommen wird und eine in der Schweiz auf der Autobahn zwischen Zürich und Bern, die den Güterverkehr im Visier hat. Dort werden seit 2005 Last, Lärm der Fahrzeuge, Bodenvibrationen sowie Verformung, Feuchtigkeit und Temperaturen der Fahrbahnschichten registriert. Die Daten sollen Aufschluss geben über die Wechselwirkung von Verkehrsträgern und Infrastruktur und als Grundlage für die Einführung einer europaweiten Schwerverkehrsabgabe nach Schweizer Vorbild dienen, die sich an der Belastung der Infrastruktur und am Schadstoffausstoss des Fahrzeugs bemisst.
Quellen: www.nzz.ch/magazin/mobil/der_fussabdruck_des (de), www.empa.ch/plugin/template/empa/942/30703)