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Alpen und Karpaten gemeinsam für den Schutz der biologischen Vielfalt

Bonn

Die Vernetzung von Lebensräumen in den Alpen und Karpaten wurde formell beschlossen - jetzt sind gemeinsame Anstrengungen gefordert, diese in die Tat umzusetzen © Deutsches Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Die VertreterInnen der UN-Konvention zur biologischen Vielfalt, der Alpen- und der Karpatenkonvention haben am 29. Mai eine intensivere Zusammenarbeit im Naturschutz vereinbart und ein entsprechendes Memorandum unterzeichnet.
Ziel ist die Verwirklichung eines ökologischen Verbunds in den sensiblen Bergregionen Alpen und Karpaten als Beitrag zu einem weltweiten Schutzgebietsnetzwerk, dessen Aufbau die Biodiversitäts-Konvention fordert.
Die Unterzeichnung des Memorandums fand im Rahmen eines hochrangig besuchten Side-Events der 9. Biodiversitäts-Konferenz in Bonn/D statt. Die Plattform ökologischer Verbund der Alpenkonvention hat für das Zustandekommen der Vereinbarung zwischen den drei Konventionen eine zentrale Rolle gespielt. Mit ihrem Projekt "Ökologisches Kontinuum", das im Rahmen des Side-Events vorgestellt wurde, zeigen die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA, das Netzwerk Alpiner Schutzgebiete, das Internationale Wissenschaftliche Komitee Alpenforschung und das WWF Alpenprogramm, wie ökologische Vernetzung vor Ort in den Alpen umgesetzt werden kann.
Infos und Text Memorandum: www.alpine-ecological-network.org (en), Plattform ökologischer Verbund und Projekt ökologisches Kontinuum: www.alpine-ecological-network.org (en)