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Italien: Öffentlicher Verkehr immer weniger genutzt

Italiens BürgerInnen meiden zunehmend öffentliche Verkehrsmittel. Besonders in den grossen Städten ist das Misstrauen gegenüber dem öffentlichen Transport gross.
Gemäss der Nationalen Gesellschaft der Unternehmen für den Öffentlichen Transport (ASSTRA) hat der Passagierrückgang in den grossen Städten vor allem soziologische Ursachen: das Vertrauen der BürgerInnen in öffentliche Dienstleistungen, so auch die Verkehrsmittel, nimmt zusehends ab. Zudem nimmt das allgemeine Gefühl von Unsicherheit zu, so auch die Unsicherheit bei der Benutzung öffentlicher Transporte. Trotz steigender Benzinpreise wird dem Auto - auch in der Stadt - der Vorzug gegeben, was zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus führt.
In den abgelegeneren Regionen, wo das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln gering ist, ist die Abhängigkeit vom Auto markant. Laut dem nationalen Statistikinstitut ISTAT ist die Region Aostatal - die Alpenregion Italiens schlechthin - jene mit den meisten Autos pro Kopf. 1061 Autos kommen auf 1000 EinwohnerInnen, das ist fast doppelt so viel wie im nationalen Mittel mit 598 Autos/EinwohnerIn.
Quelle: Agentur ANSA